Arbeiten im Tourismus

Mit Sven Erberich über seine Arbeit als Rettungsschwimmer

Urlaubsflair und braune Bäuche beherrschen die Sylter Türme, von Arbeit ist keine Spur. Oder doch?

Rettungsschwimmerklischees gibt es gefühlt wie Sand am Meer, der gebürtige Insulaner Sven Erberich kennt sie alle und lässt uns ausnahmsweise eintauchen in seine Routine und diesen lebenswichtigen Beruf.

Warum für die Saison nach Sylt?

Sven bei der Arbeit als Rettungsschwimmer
© Tom Tautz

Mit dem stetig wachsenden Tourismus auf Sylt hat sich der Bedarf an Saisonkräften in den Branchen kontinuierlich entwickelt. In allen Bereichen wird für die Saison Know-how, Personal und Hilfe gesucht. Daraus ergeben sich hervorragende Möglichkeiten in unterschiedliche Berufe und auch das Inselleben hineinzuschnuppern, eine neue Umgebung und Menschen kennenzulernen. Die Sylter Saison dauert ungefähr von Ostern bis einschließlich zu den Herbstferien. Die Hauptzeit ist hierbei bestimmt durch die Sommerferien, weswegen die Dauer der Saisonjobs je nach Berufsfeld variieren kann. Wohnungen und Personalunterkünfte werden mitunter von den Chef*innen zu Verfügung gestellt. Das erleichtert das Ankommen auf Sylt sehr. Erfahrungsgemäß wird aus einer Saison jedoch gerne ein meerverliebtes Inselleben. 

Mit Liebe bei der Sache

Sven beim Fotografieren
© Tom Tautz

Das Knattern von Papas altem Käfer hat es Sven Erberichs Sohn besonders angetan. Damit zum Kindergarten zu fahren ist für beide ein wundervolles Tageshighlight, bevor es für den Sylter Rettungsschwimmer ans Meer geht, hoch auf seinen Turm in Wenningstedt. Von dort aus wird beobachtet, aufgepasst und kommuniziert. Er gehört zu denjenigen, die dafür sorgen, dass die Lage nicht ernst wird. Wichtig ist hierfür die Vorbereitung des Strandes, das Abstecken des Badefelds und Anbringen der richtigen Flagge, die Positionierung des Rettungsbrettes. Letzteres schnappt er sich gern, um ein Gefühl für die aktuellen Strömungsverhältnisse zu bekommen. Diese können sich auf Sylt täglich, sogar minütlich ändern. Das Verhalten und die Strömungen der Nordsee im Blick zu halten sind existenzielle Bestandteile des Rettungsschwimmerjobs, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration fordern. Insbesondere während der Saison, wenn der Wenningstedter Hauptstrand üppig besucht wird. Für seinen persönlichen Ausgleich hat Sven vor einigen Jahren die Fotografie für sich entdeckt. Spektakuläre Wassersportaufnahmen und Portraitshootings vor traumhafter Kulisse gehören mittlerweile zu seinem professionellen Portfolio. Leben und arbeiten auf Sylt, umgeben von den Elementen, für ihn „matched“ das wunderbar. 

Henning Sieverts, Tourismusdirektor Wenningstedt-Braderup

„So wie wir suchen auch die weiteren vier Tourismus-Services der Insel jedes Jahr nach tatkräftiger Unterstützung in vielen Bereichen und wir freuen uns immer über motivierte Bewerbungen.““  

Saisonarbeit auf Sylt

Wir beantworten Ihre Fragen!

Welche Tourismus-Services gibt es auf der Sylt?

Auf Sylt hat jede Gemeinde ihren eigene Tourismus-Service, der jeweils die Rettungsschwimmer, Gästekartenkontrolleure, Strandkorbwärter etc. einstellt.

Welche Saison-Job-Möglichkeiten gibt es?

Aushilfs- und Saisonjobs gibt es auf Sylt tatsächlich nahezu wie Sand am Meer. Branchenübergreifend wird insbesondere während des Sommers tatkräftige Unterstützung gesucht. 

Zu den Jobangeboten
Von wann bis wann geht die „Saison“ auf Sylt?

Die Saison auf Sylt startet in der Regel um Ostern rum und dauert bis in den Oktober hinein. Zur Saison zählen auch Weihnachten, Silvester sowie die Tage um das Biikebrennen am 21. Februar.

Muss man sich eigenständig um eine Wohnung kümmern?

Falls der Betrieb keine Wohnungen oder Unterkünfte zur Verfügung stellen kann, wird empfohlen sich selbständig um eigenen Wohnraum zu kümmern. Fündig kann man zum Beispiel in verschiedenen Facebookgruppen werden.

Gibt es Sylt-Partnerschaften mit anderen Saison-Orten?

Zwischen dem Ort Kampen auf Sylt und Lech am Arlberg besteht seit 2009 eine innige Partnerschaft. Viele gemeinsame Aktionen wurden bereits ausgeheckt; an Kampens Strand stand eine Gondel als Korbwärterbüro und in Lech steht ein Reet gedecktes Bushäuschen sowie Sylter Strandkörbe. Spätestens durch diese besondere Partnerschaft zieht es die Sylter*innen im Winter in Berge und umgekehrt. Wer mag, arbeitet also eine Saison auf Sylt und die andere in Lech.

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