© Julia Lund

Sylt-Bücher

Aktuelle Sylt-Bücher für Sie zusammengefasst

Von Krimi bis Poesie: Dieser Sylter Lesestoff ist ideal, um sich einige Stunden auf die Insel zu lesen oder den persönlichen Urlaubsunterhaltungsfaktor zu erhöhen. Aber schauen und lesen Sie am besten selbst...

© Chinnow

Angedacht

"Angedacht" heißt das neue Buch von Past Rainer Chinnow, das er gemeinsam mit Autorin Imke Wein und Grafik-Designerin Anja Buchholz aus der Taufe hebt. 53 Mini-Andachten bilden ein Ganzes - für jeden Sonntag im Jahr eine. Aber natürlich darf man sie auch an jedem anderen Tag der Woche lesen meint der Pastor der Gemeinden Wenningstedt-Braderup und Kampen zur Struktur des Buches, das ab sofort im Pastorat erhältlich ist, aber auch online bestellt werden kann. Behandelt werden darin nicht weniger als die essentiellen Themen des Lebens. Diese Geschichten liefern Gedanken, die im besten Sinne beim Menschsein unterstützen. Oft sind es Alltagsgeschichten. Nicht zu heilig, aber ganz eindeutig in der Tradition der evangelischen Kirche. Die Protagonisten der 53 Geschichten in „Angedacht“ sind Menschen wie Du und ich – mit all den Zweifeln, Krisen und Glücksmomenten, die das Leben nunmal beschert. Wie nutze ich die Zeit, die mir gegeben ist, wie urteile ich weniger, handele besser? Zu all diesen Fragen gelingt den Figuren aus dem Chinnowschen Kosmos eine Annäherung. Gestalterisch hat Grafikdesignerin Anja Buchholz den Fisch als urchristliches Symbol gewählt, auf den sie im Laufe der 53 Kapitel und passend zum jeweiligen Thema die verrücktesten Varianten findet. Eine gehörige Portion Sylter Lokalkolorit zeigt sich sowohl im Design als auch im Inhalt. Zu den Live-Gottesdiensten und den Videoandachten auf dem youtube-Kanal der Kirchengemeinde schließt jetzt das Buch von Rainer Chinnow die Lücke. Norddörfer Kirchengemeinde to go – sozusagen. Für den Nachttisch, den Strandkorb und für unterwegs.

Ein Jahrhundert in Wort und Bild: "Sylt – die Werbe-Ikone"

Die von dem Sylter Journalisten und Autor Frank Deppe erstellte Publikation "Sylt – die Werbe-Ikone" dokumentiert in sehr anschaulicher Form die Geschichte der Insel und ihrer Werbung im 20. Jahrhundert. Genau genommen vereint das Werk gleichsam zwei Bücher in einem: Es verdeutlicht, nach Jahrzehnten geordnet, die werbliche Entwicklung Sylts wie auch die Ereignisse, die das Eiland im vergangenen Jahrhundert bewegten. Strand- und Badeleben, Leuchttürme und Dünen, Möwen und das Biikebrennen, leicht bekleidete Damen in der Brandung und ein Flirt am Strandkorb, aber auch Hakenkreuz-Flaggen an der Westerländer Promenade – die Bandbreite der zum Teil von Künstlern gemalten Motive auf den Titelseiten Sylter Werbeplakate und -prospekte zwischen 1900 und 1999 war groß. Zahlreiche Abbildungen aus allen Inselorten zeigen, auf welch unterschiedliche Weisen diese um Urlauber buhlten. Den Bogen zur Gegenwart spannt Moritz Luft: Der Geschäftsführer der Sylt Marketing Gesellschaft beleuchtet in einem interessanten Vorwort Sylt-Werbung im Wandel. Gleichzeitig ruft das großformatige Buch viele bedeutsame Ereignisse in Erinnerung, die Sylt im vergangenen Jahrhundert prägten, überraschten, vor Herausforderungen stellten. Natürlich finden sich darunter so markante Einschnitte wie die Kriege und der Strom der Heimatvertriebenen, Dammbau und Sturmfluten. Doch auch vielen anderen Begebenheiten wurde Platz eingeräumt: Dem versuchten Aufkauf Westerlands durch den Investor Reh und dem Verkauf der Neue-Heimat-Wohnungen in der Inselmetropole, der Eröffnung des Wellenbads und der Trennung der Gemeinden Rantum und Hörnum, einem tragischen Mordfall und einer Nummer für alle: Die Vorwahl 04651 für die gesamte Insel.

Frank Deppes neues Werk "Sylt – die Werbe-Ikone" ist ab sofort Sylter Buchhandel erhältlich.

© Frank Deppe
© Kraft der Elemente auf Sylt

Kraft der Elemente auf Sylt

Die vier Elemente Feuer – Wasser – Luft – Erde gibt es seit der Entstehung unserer Welt, und sie sind in Zeiten des Klima-wandels so aktuell wie nie. Dem Maler Ingo Kühl und der Märchenerzählerin Linde Knoch gelingt es in diesem Buch, sich mit den großen „Gesetzen des Lebens“ auf unserem Planeten auseinanderzusetzen und die gewaltige Kraft der Elemente wahrnehmbar zu machen. „Sylt ist ein Ort, der als Insel diesen Naturkräften in besonders starker Weise ausgesetzt ist. Urlauber und Bewohner spüren hier die Kraft der Elemente hautnah. Auch wir, als Maler und Märchenerzählerin, leben und arbeiten auf der Insel in der täglichen Begegnung mit Feuer, Wasser, Luft und Erde. Ausdrucksstarke Bilder und Sinn stiftende Märchen, die von den Wandlungen dieser elementaren Kräfte erzählen, fügen sich in diesem Buch zusammen“ lauten diese persönlichen Zeilen auf der Einleitung. Linde Knoch ist seit 1984 ausgebildete Märchenerzählerin und Seminarleiterin für Märchenkunde, textgebundenes Erzählen und meditativen Umgang mit Märchen für die Europäische Märchengesellschaft (EMG) und Bildungseinrichtungen. Sie ist wahrlich ein Unikat, wer sie erlebt, klebt an ihren Lippen, wird sie und ihre Persönlichkeit gewiss nicht wieder vergessen. Der Künstler Ingo Kühl führt und lebt seit 1980 neben Berlin Ateliers an der Nordsee auf Eiderstedt, Amrum, Nordstrand und auf Sylt. Seine Reisen in Europa, Israel, Iran, Thailand, Laos, Neuseeland, Südsee, Peru und Papua- Neuguinea sind ein wichtiger Teil des freischaffenden Malers in Keitum/Sylt und in Berlin. Am 7. April sind Linde Knoch und Ingo Kühl beide zu Gast im Sylt Museum, präsentieren ihr gemeinsames Werk und die damit verbundene Ausstellung 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Ein absolutes Sylter Highlight.

Sylt literarisch

Wer die Insel Sylt und ihre Geschichte etwas kennt, weiß vermutlich, welche große Inspiration sie für die Künstler*innen und Dichter*innen seit jeher bietet. Um jene bedeutsamen geschriebenen Werke mit dem Hier und Jetzt zu verbinden und zugänglich zu machen, entstand die Anthologie "Sylt literarisch. An diesem erschütternden Meere habe ich tief gelebt". Dieses besondere literarische Werk bietet Einblicke in die klassischen Sylt-Texte von Theodor Storm bis Fritz J. Raddatz, von Wilhelm Raabe bis Max Frisch: „Man sitzt und schaut, ganz sich selber ausgesetzt.“ Daneben stellt die Anthologie neuere Texte von Autor*innen wie Susanne Matthiessen, Thomas Hettche, Benjamin Lebert oder Jochen Missfeldt vor. Dank der Lektüre sieht man das Einzigartige der Insel mit neuen Augen, man spürt der Weite, den Meeresfarben, den sandigen Landschaften intensiver nach. Und liefert sich ihr gern mit allen Sinnen aus, wie Christian Morgenstern: „Weil ich nur dieses Donnern wieder höre ... weil ich nur diesen Flugsand wieder fühle ... Nicht wie ich will – wie Es will, ist’s am besten.“ Herausgegeben wurde es von Werner Irro und enthält neun Aquarelle von Sylt-Maler Ingo Kühl. Erhältlich ist Sylt literarisch im insularen Buchhandel sowie online.

© Sylt literarisch
© Susanne Matthiessen

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn

Susanne Matthiessens Debüt „Ozelot und Friesennerz“ erschien pünktlich zur Wiedereröffnung der Insel nach dem monatelangen Lockdown und entwickelte sich zum großen Überraschungserfolg des Jahres 2020. In ihrem aktuellen, neuen Roman, der sich als Fortsetzung des Vorgängers lesen lässt, sind die goldenen Siebziger längst vorbei, und Sylt hat sich breitenwirksam als „Deutschlands Traumziel Nummer eins“ etabliert. Doch die 80er Jahre haben es in sich. Es gilt eine Jahrhundertsturmflut zu bewältigen, den ersten Umweltkatastrophen vor der Haustür medientauglich entgegenzuwirken und den Auswüchsen allzu dreister Immobilienspekulation entgegenzutreten. Dann bricht auch noch die Punkerszene in das Urlaubsparadies ein und feiert lautstark den Song „Westerland" in der Fußgängerzone. Nach dem Abitur zieht es Susanne Matthiessen wie viele in die weite Welt hinaus. Aber nicht alle schaffen es sich zu lösen. Was es bedeutet auf der Insel Sylt geboren und aufgewachsen zu sein, das schildert Susanne Matthiessen mit viel Humor und kluger Beobachtungsgabe. Dabei ist die besondere Insellage Dreh und Angelpunkt für das Nachdenken darüber, wie die Zukunft dieses Eilands aussehen kann. Dass seine Einwohner von einer ganzen Reihe legendärer Strandräuber und Walfänger abstammen, kann dabei nur hilfreich sein.

Sylter Lesestoff

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Claudia Thesenfitz; Sylt auf unserer Haut

Maja ist gelangweilt – von ihrer Ehe, ihrem Mann Robert und ihrem Leben. Eigentlich ist alles gut – aber ist gut, gut genug? Der gemeinsame Urlaub auf Sylt mit einem befreundeten Paar verspricht ein bisschen Abwechslung. Die vier Mittfünfziger liegen tagsüber am Strand und führen abends rotweinlastige Gespräche über Träume und die in die Jahre gekommene Liebe. Und plötzlich beginnt es zwischen Maja und Bernd zu funken. Doch Maja wehrt ab, sie gehört zu ihrem Mann. Oder etwa nicht?

Eine berührende Geschichte über Beziehungen, Träume und die harte Realität – und über einen magischen Sommer auf Deutschlands schönster Insel.

Jacob Walden; Wahrheit oder Sylt

Ein junger Mann und eine junge Frau wachen in einem Sylter Krankenhaus auf und können sich an nichts mehr erinnern. Mit diesem verstörenden Szenario beginnt der neue Kriminalroman „Wahrheit oder Sylt“, in dem zunächst nichts so ist, wie es scheint. Nur langsam kehren ihre Erinnerungen zurück, die mehr und mehr Verstörendes zutage bringen. Zwischen Bremen, Sylt und dem fernen Indien entspinnt sich eine wahre Tragödie, die das Leben von vier vermeintlichen Freunden komplett auf den Kopf stellt. Jacob Walden beleuchtet in seinem Krimidebüt das exzessive Partyverhalten junger Heranwachsender, das scheinbar keine Grenzen kennt. Dabei kommen auch die Gefahren von Drogenmissbrauch und manipulativem Verhalten zum Tragen. In Memento-Manier führt er die LeserInnen durch einen mitreißenden Plot, in dem Opfer und Täter miteinander verschmelzen.

Maurice Morell; Wie ich lernte, meine eigene Suppe zu kochen und damit glücklich wurde

Maurice Morell war ein erfolgreicher PR-Manager. Dann verlor er seinen Job und musste noch mal bei Null anfangen. Er probierte einiges aus und strandete schließlich auf Sylt. Die Insel, die er schon seit seiner Kindheit in 1970er-Jahren kannte. Seine Idee: Vegane Suppen aus ausschließlich saisonal-regionalen Produkten, die er aus einem historischen Suppenwagen heraus verkauft.

Mittlerweile sind Maurice Morell und seine Suppen Kult, auch über Sylt hinaus. Das Angestellten-Hamsterrad hat er hinter sich gelassen, stattdessen genießt er die Selbstbestimmtheit und das Inselleben; den Strand, die Dünen, das Meer, die frische Brise. In seinem Buch „Wie ich lernte, meine eigene Suppe zu kochen und damit glücklich wurde„ erzählt er nicht nur seine Geschichte – er liefert vielmehr einen ehrlichen Ratgeber, der dem Traum von Selbstständigkeit und Freiheit auf den Zahn fühlt, nichts beschönt, dafür umso mehr Mut macht: Koch deine eigene Suppe. Egal, was die anderen sagen … alles Weitere geschieht von selbst. Und das ein oder andere Suppen-Rezept gibt es noch dazu.

Sina Beerwald; Das Dünencafe

Endlich ist der Erste Weltkrieg vorbei und Moiken steht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Aufgaben, doch trotz wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse und unter dem Argwohn der Männer gelingt es ihr, das Hotel „Strandvilla“ und ihr Café im Dünenpavillon auf Sylt wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Ihre süßen Kreationen sind legendär, und ein illustres Publikum genießt das Seebad und lässt sich im Café mit Törtchen und Pralinen verwöhnen.

Mitten hinein platzt die Nachricht, dass der Hindenburgdamm gebaut werden soll. Teufelswerk für die Gegner, doch die Befürworter, zu denen auch Moiken gehört, versprechen sich großen wirtschaftlichen Aufschwung. Freunde werden zu Feinden und die Insel spaltet sich in zwei Lager. Zu Moikens Überraschung steht plötzlich der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin wieder vor ihr. An ein Wiedersehen hatte sie nicht geglaubt, doch Adam bleibt an ihrer Seite und macht ihr schließlich einen Heiratsantrag.

Moiken könnte glücklich sein – wären da nicht noch die Gefühle für ihre unerfüllte große Liebe Boy Lassen, der mit ihrer gemeinsamen Tochter Emma die Insel verlassen hat und nach Berlin gegangen ist. Emmas Briefe sind über den Winter seltener geworden, und Moiken weiß um die große Not, die die steigende Inflation in den Städten ausgelöst hat. Schließlich macht Moiken sich selbst auf den Weg ins brodelnde Berlin, um die beiden zu suchen.

Eva Ehley; Einsames Grab

Die Tote am Morsum-Kliff ist erst der Anfang: Ihr achter Kriminalfall führt Silja Blanck, Bastian Kreuzer und Sven Winterberg direkt ins dunkle Herz Sylts – und bringt die Kommissarin in unmittelbare Gefahr.

Frost glitzert auf den Stängeln des Heidekrauts am Morsum-Kliff, als Grabungen ein grausames Geheimnis offenbaren. Unter der idyllischen Landschaft ruht seit 15 Jahren das kopflose Skelett eines jungen Mädchens. Besonders für Kommissarin Silja Blanck ist der Fund ein Schock: Könnte es eine Verbindung zu ihrer kleinen Schwester geben, die zur gleichen Zeit sterben musste und deren Mörder nie gefunden wurde? Oder jagt die Kommissarin einem Hirngespinst hinterher?

Gisa Pauly; Lachmöwe

Eine tote Altenpflegerin und ein sensations­lustiges Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Mamma Carlotta hängt an den Lippen der Reporter - Amore, wie spannend! Und dann ist da ja noch der Fall um die verstorbene Pflegerin der demenzkranken Geertje Verbeck, die offensichtlich ermordet wurde! Mamma Carlotta hat auch schon einen Verdacht: Das strenge Kindermädchen der Familie verhält sich äußerst seltsam ... Carlotta beginnt zu ermitteln, an ihrer Seite Rentner Richard, dem das Kindermädchen seiner Enkel schon immer suspekt war.

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