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Sylter Strand

Mit Hund unterwegs? Keine Lust auf Textilien bei Sonnenbaden? Kleine Kinder oder dringendes Ruhebedürfnis mitgebracht?

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Auf Sylt ist der Garten Eden sandig

Auf über 40 Kilometern Sandstrand stehen die Chancen bestens, dass Ihr persönliches Stück Paradies dabei ist. Wonach Sie sich sehnen, das wissen Sie am besten, und wenn sich das tageweise ändert, dann schlagen Sie einfach heute hier und morgen dort ihr Basiscamp auf, egal ob im Strandkorb mit Dünennähe oder auf dem Handtuch ganz nah am Flutsaum. Ob nun Strandurlaub mit der Familie und Kindern oder Action für die Größeren am Funbeach. Ob Sie den Bikini anlassen oder sich lieber fürs Wellenreiten, Windsurfen oder Kiten entscheiden liegt in Ihren Händen – auf jeden Fall gibt es für alle Launen den richtigen Platz. Gut bei all den verschiedenen Bedürfnissen, dass die Sylter und ihre Gäste sich traditionell tolerant geben, wenn die Grenzen zwischen FKK- und Textilstrand, Surfrevier und Hundestrand, stellenweise eher fließend sind. Wo Sie welche Strandabschnitte finden, sehen Sie wenn Sie den entsprechenden Begriff anklicken. Hier erfahren Sie darüber hinaus wo sich die barrierefreien Strandübergänge befinden und allgemeine Informationen zu barrierefreiem Urlaub.

Familienstrände

Wenn Sie mit kleinen Kindern unterwegs sind, dann können Sie in List und Hörnum an den feinsandigen Stränden der Wattseite ungetrübte Badefreuden genießen. Mild und fast sanft präsentiert sich hier die Nordsee, keine Welle stört die ersten Geh- oder Schwimmversuche. Wenn die Kleinen schon im Piratenalter sind, sollten Sie den breiten Wenningstedter Strand ins Auge fassen. Am nördlichen Übergang, allgemein nur „bei Wonnemeyer“ oder „Abessinien“ genannt, begeistert ein großes Spielschiff die jüngsten Gäste.

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Die Alpen der Nordsee

Sylter Dünen

Nun gut, Alpen und Dünen unterscheiden sich ein wenig in der Höhe. Trotzdem sind die Sylter auf die 52,5 Meter stolz, welche die höchste Erhebung der Insel aufs Maßband bringt. Statt Matterhorn heißt sie Uwe-Düne und bietet von Kampen aus einen grandiosen Ausblick. Natürlich vor allem über andere Dünen. Wenn Sie nun an grüne Hügel denken, dann liegen Sie optisch zwar richtig, aber per Definition sehen Sie auf Braun, Weiß und Grau. Denn Dünen, die sich unter Heidekraut verstecken, werden korrektermaßen als Braundünen bezeichnet, diejenigen, die einer spärlichen Besiedelung mit Strandhafer, Disteln und Quecken Platz bieten, heißen Weißdünen, und Graudünen sind von Moosen und Flechten bedeckt. Geschätzte 3.000 Jahre ist die Dünenlandschaft der Insel alt – und den Kräften der Natur unterworfen: So bewegt sich Lists Wanderdüne unter der Regie des Windes tatsächlich über die Insel. Langsam zwar, aber stetig. Und da es sich dabei um ein in Deutschland einzigartiges Phänomen handelt, steht es folgerichtig unter Naturschutz. Und sowieso gilt überall auf der Insel: „Dünenschutz ist Inselschutz“ – denn ohne die von Strandhafer in Form gehaltenen Sandberge, die auch Sturmfluten trotzen, müsste sich die Insel der Macht des Meeres geschlagen geben. Das will dann nun wirklich keiner.

Küstenschutz

Kennen Sie Tetrapoden? Das sind die vierarmigen Wellenbrecher aus Beton, mit denen in den 1960er-Jahren Landabbrüche an der Sylter Westküste verhindert werden sollten. Auch Buhnen, die lang ins Meer ragenden Pfahlreihen, dienten diesem Zweck – nur dass beide Methoden am Ende dennoch nicht dienlich waren. Aber wozu eigentlich die ganze Mühe? Nun, die Nordsee prallt mit enormer Kraft auf die Insel - nur wenige Stellen an der deutschen Nordseeküste sind der Gewalt des Meeres so ausgesetzt wie die Sylter Westküste. Da fehlen nach einem stürmischen Wochenende schon mal 100.000 Kubikmeter Sand. Wenn man das nun hochrechnet…. ja ist denn Sylt noch zu retten?

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Vielleicht ist die Kurabgabe doch nicht so altbacken wie ihr Name.

Wenn Sie sich schon gefragt haben, wozu diese altmodische Kurabgabe (bzw. Kurtaxe) sein soll, die das ganze Jahr erhoben wird, dann ist das eine gute und sinnvolle Frage, auf die es eine gute und sinnvolle Antwort gibt: Dieses Geld, das jeder Gast als Tagessatz bezahlt, ermöglicht ein breites kostenfreies Angebot an Konzerten, Sportveranstaltungen, Vorträgen und Kinderprogrammen. Das nutzt nicht jeder gleichermaßen, absolut richtig. Aber wer möchte morgens an den Strand kommen, und ihn mit allen Abfällen des vergangenen Tages vorfinden (das sind nämlich leider ziemlich viele)? Und es ist auch mehr als nur das ein oder andere Gummitier, das durch den Einsatz der Rettungsschwimmer an den bewachten Strandabschnitten wieder an Land gezogen wurde… Somit ist diese Abgabe keine erstarrte Tradition – aber traditionell ist sie durchaus: Schon seit 1900 gibt es die Kurabgabe, damals noch Kurtaxe genannt. Jeder Gast erhält eine Gästekarte, mit der er übrigens nicht nur die Angebote innerhalb seines Urlaubsortes, sondern auch die Strände aller anderen Inselgemeinden nutzen kann.


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Kleckern und Klotzen

Junge Bauherren am Strand

»Jaaaa-aaaan, komm schnell!« Hannes läuft aufgeregt zu seinem großen Freund und beugt sich über sein Ohr: »Der Wassergraben bricht.« Jan öffnet die Augen und blinzelt in die Sonne. »Mmmmh, gleich«, murmelt er und dreht den Kopf zur anderen Seite, in der Hoffnung, seinen Mittagsschlaf vielleicht doch noch fortsetzen zu können. Eine halbe Stunde später steht er mit Schweißperlen auf der Stirn und einer orangen Plastikschaufel in der einen und einem Förmchen in der anderen Hand am Rande des Wassergrabens. In der Mitte erhebt sich die Burg, drei Türme strecken ihre Zinnen zum Himmel, die Außenmauern jedoch drohen komplett abzurutschen. Die Statik im Eimer, der Wassereinbruch nur noch eine Frage der Zeit, jetzt nur nicht den Kopf in den Sand stecken. Sagt sich so leicht. Denn die beiden Bauherren bewegen sich nicht nur gefährlich nah am Abgrund, sondern noch dazu am Rande der Illegalität.

Weiterlesen im Sylt-Magazin "Natürlich Sylt" (pdf)

Strandbistros entlang der Küste

Mit der Brandung im Blick schmeckt der Fisch fast wie selbstgefangen. Rotwein zum Sonnenuntergang, frischer Fisch als Mittagsimbiss, hausgebackener Kuchen an stürmischen Nachmittagen auf Sylt – in den Standbistros, die sich wie Perlen an der Sylter Küste aneinander reihen, ersetzt Lässigkeit den Dresscode. Ob Surferboy mit Sixpack oder Vorstandsvorsitzender mit kleinem Wohlstandsbauch: Hier sind alle gleich. H&M meets Dolce&Gabbana. Zum Meeresrauschen gesellen sich gern loungige Klänge, die mit der untergehenden Sonne auch in schnellere Beats übergehen – viele der Strandbistros sind angesagte Partylocations für laue Sommernächte.

Strandbistros von Nord nach Süd

Ob nun Edel-Burger mit Bier oder Seezunge mit Gläschen Champagner...für jeden ist das Richtige dabei!

Blogartikel zum Thema Strand

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