© Laura Müller

Something I call home

Der Syltfilm

Wieso Sylt?

Es gibt Gründe nicht auf Sylt zu leben, nicht nach Sylt zu reisen. Die eigene Zeit und all die kostbaren Momente woanders zu verbringen. Diese Welt bietet so viele wunderschöne Orte zum Entdecken und Genießen, unzählige Strände, Meere und Städte zum Abtauchen. Trotzdem bleibt bei vielen dieses eine außergewöhnliche und kaum erklärbare Gefühl bestehen. Dieses intensive Bedürfnis, die Lust immer wieder zurückzukehren. Die Auslöser hierfür sind unterschiedlichster Natur und doch verbinden sie uns. Manche sind hier aufgewachsen, andere trafen auf Sylt ihre große Liebe, fanden ihren Traumjob und auch sich, lernten das Inselleben mit allen Sinnen kennen. Man kann diese einzigartige Verbundenheit, die innerhalb kürzester Zeit entstehen und wachsen kann, weder reklamieren noch stornieren, denn sie ist tief im Innersten verankert. 

Sylt ist wertvoller Lebensraum und wohltuender Urlaubsort, ein paradiesisches Refugium, das im Grunde keinen von uns braucht. Wir hingegen, jene, die seit jeher diese Verbindung verspüren, wir brauchen die Insel. Ob tagtäglich oder einmal im Jahr, zum Leben, Arbeiten oder zur Erholung, spontan, für immer oder zum ersten Mal. Genügend Gründe also, um einander und der Insel mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen. So wie es ein gemeinsames Zuhause verdient. Denn so kann es sich anfühlen, dieses Zurückkehren, der Blick über die Kante. Wie nach Hause kommen.  

Für all das steht SOMETHING I CALL HOME – Der Syltfilm. Er knüpft an #inselliebe an und gewährt tiefe, spontane und persönliche Einblicke in das Leben mit der Insel Sylt. 

© Laura Müller

Der Song zum Film

Was macht mich glücklich? Eine Frage, die sehr individuell und nicht immer leicht zu beantworten ist. Die Insulanerin Laila ZoEL hat sich intuitiv auf die Suche begeben, hat getestet und hingebungsvoll geübt, ist gereist und hat viel erlebt. Ob als Barkeeperin, Au Pair, Dancehall Lehrerin, Unternehmerin oder Studentin, auf all den unterschiedlichen Wegen hat sie für sich persönlich herausgefunden: Ihr eigenes Glück, die Musik und das Singen, ist tief in ihr verwurzelt. Ebenso wie die Insel Sylt, die im Alter von zwei Jahren für die gebürtige Berlinerin und ihre Mutter zur Heimat wurde. Mit dem Song „Something I Call Home“ teilt Laila ihr Glück mit uns und erzählt von jenem magischen Ort, der ihr jedes Mal Geborgenheit, Ruhe und noch so viel mehr schenkt. Sie gibt dem Film ihre Stimme und erzählt uns singenderweise von ihrem Zuhause mit all den Ecken und Kanten und der wellenreichen Reise, die auch das Inselleben mit sich bringt. Der Song, welchen Laila ZoELund LeftLukas explizit für den Film geschrieben und komponiert haben, bietet jedoch über die Sylter Deiche hinaus Raum, um sich und das eigene Heimatgefühl darin wieder zu finden.

NATUR ERLEBEN

Auf den Wogen des Meeres entlanggleiten, behutsam in den Schlickwelten versinken, am Rande des Wäldchens balancieren oder inmitten der Heidelandschaft entschleunigen…

ERFÜLLEND STÄRKEN

Inselleben bedeutet Genuss und Gastronomie zu jeder Jahreszeit, mit allen Sinnen für jede Laune, den großen und den kleinen Hunger.

ARBEITEN UND LEBEN

Größer werdende Sehnsucht nach Veränderung oder auf der Suche nach der passenden Arbeit auf Sylt?

Was macht Sylt zu einem Zuhause?

Kaum ein einzelner Satz könnte beschreiben, was diese Insulaner*innen fühlen, erleben, wofür sie dankbar sind. Ein Wort jedoch bringt ihr Zuhause auf den Punkt: Sylt. Was für sie dahinter steckt, darüber geben sie Einblicke.

Fin-Erik

Ein wellenreicher Bund fürs Leben

Fin-Erik mit seinem Boot
© Laura Müller

Ab und an tut es ganz gut der eigenen Heimat den Rücken zuzukehren, den Horizont zu erweitern, in andere Ozeane einzutauchen und fremde Städte aufzusaugen, um sich weiterzuentwickeln und neu zu verlieben. So ungefähr erging es auch dem Keitumer Fin-Erik. Nach seiner Tischlerlehre auf Sylt, dem anschließenden Meistertitel in Hamburg und viel Ranklotzen verließ er für einen intensiven Tapetenwechsel sogar den Kontinent. Er tauschte „Sylter Hack“ gegen australische Tubes und lebte unter anderem in Margaret River den Traum seiner Träume. Doch manchmal nützt auch die allerbeste Welle der Welt nichts, denn irgendwann, zunächst ganz leise und dann immer lauter werdend, ruft die Insel ihre Lieblinge zurück. Mag das Paradies noch so paradiesisch sein, der Sylter Zauber machte auch bei Fin-Erik keinen Halt und zog ihn nach zwei Jahren Surfexpedition wieder fest in seinen facettenreichen Bann. Als junger Unternehmer, Tischlereiinhaber, ehrenamtlicher Feuerwehrmann und Vater vermutlich mehr denn je. Jeder freie Moment wird wertgeschätzt und bestmöglich genutzt. Am liebsten gemeinsam mit seiner Familie, wenn es passt, gerne auch mit allen Sinnen auf den Wogen des Meeres vor seiner Heimatinsel Sylt. 

Halima

Auf den Wegen der Heilung

Halima trainiert am Sylter Strand
© Laura Müller

Dass das Leben immer wieder neue Herausforderungen und Veränderungen mit sich bringt, hat die passionierte Surferin Halima schon sehr früh am eigenen Leib erfahren. Im Alter von fünf Jahren verlor sie durch einen Unfall auf dem linken Auge das Sehvermögen. Ein sehr prägendes Erlebnis, dass die Deutschmarokkanerin bis zur Volljährigkeit mit Operationen behandeln lassen musste. Allerdings hinderte es sie nie daran ihre Ziele zu erreichen und ihre Visionen zu verwirklichen. Im Gegenteil. Die gebürtige Gelsenkirchenerin machte Karriere im Taekwondo, powerte sämtliche Saisonjobs im Schnee und an der Küste erfolgreich durch, ermöglichte sich so mehrere Yoga sowie Functional Movement Ausbildungen, bereiste und belebte viele Teile der Welt, und verknallte sich immer wieder in die Insel. Ein herber Schicksalsschlag führte Halima unter anderem in die angewandte Neurologie, welche mittlerweile ein fester Bestandteil ihres Personal Training Konzeptes ist. Ihre Erfahrung und besondere Sensibilität lassen sie spüren und erkennen, was Menschen guttut, wie sie sich stärken und ihre natürliche Bewegung verbessern können. Dass der eigene Lebensraum hierfür mitunter eine Rolle spielt, ist auch ihr bewusst geworden. Denn egal, wohin es Halima verschlug, mit der Insel und ihrer einzigartigen Natur, ihren hier lebenden Herzensmenschen ist sie auf ewig verbunden. Kein Ort ist für sie so wie Sylt. 

Birger

Die Zeit ist reif

Birger hisst die Flagge der Strandsauna
© Laura Müller

Aufgewachsen in den Tinnumer Wiesen zog es Birger nach der Schule aufs Festland. Kein unüblicher Umzug für einen jungen Erwachsenen, geboren auf der Nordseeinsel Sylt. In Kiel und Bremen studierte er Geologie und Geografie, behielt jedoch mindestens einen Fuß durch Freunde und Familie auf der Insel. Während seines Masters realisierte er „Schreibtischarbeit ist nichts für mich“ und fasste den Mut doch noch einen Handwerksberuf zu erlernen. Die Bewerbungsphase forderte viel Geduld, doch er ließ nicht locker, fand schließlich einen Ausbildungsplatz und Zufriedenheit. Unterwegs verliebte er sich in seine Frau Freda, zog mir ihr nach seiner Tischlerlehre für ihr Studium nach Wien und wurde zum ersten Mal Papa. 2020 war die gemeinsame Zeit reif für die Insel: Birger stieg in die Lister Strandsaunafußstapfen seiner Eltern und folgte damit seinem Wunsch, den er insgeheim sein Leben lang hegte. Als mittlerweile fünfköpfige Familie kennen sie die tückischen und schönen Seiten der Insel. Von der Wohnungssuche bis zur täglichen Arbeit, von traumhaften Sonnenuntergängen bis zu gemeinsamen Stunden am Meer. Doch eben genau da, ganz oben im Norden, da ist ihr Zuhause.

Jens

Nachhaltiger Inselgenuss mit Leib und Seele

Jens Lund in seiner Backstube
© Laura Müller

Hätte man Jens vor gut zehn Jahren erzählt, dass sein „Signature Dish“ mal Sauerteigbrot sein würde, hätte er vermutlich geschmunzelt und dabei leicht mit dem Kopf geschüttelt. Ursprünglich bei Jörg Müller in der Lehre und klassischen Welt der exklusiven Sterneküche gestartet, ging es für den Hörnumer Kulinariker runter vom Sandknust und hinein ins Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Mit viel Feingefühl und großem Wissensdurst arbeitete er sich bis zum Chef-Pâtissier-Posten hoch, bis es für ihn persönlich nichts mehr auf der Karriereleiter zu holen gab. Sein Lebensweg führte ihn zurück nach Sylt, wo Jens engagiert und mit vielen Ideen in die Konditorei und das dazugehörige Restaurant seiner Eltern einstieg. Doch irgendwie fühlte sich die Zusammenarbeit noch nicht richtig an. Unter dem Motto „gone für good“ brach das Inselkind seine Heimatzelte ab und mit großem Fernweh gen Neuseeland auf. Eigentlich wollte er nur mal zurück, dann lernte er auf Sylt seine Frau Julia kennen, verliebte sich sowohl in sie als auch wieder in die Insel. Der zweite Versuch in den Familienbetrieb einzusteigen, glückte und mittlerweile begeistert „Lund Sylt“ mit einer eigenen Eismacherei, hauptsächlich Bio-Zutaten und Sylter Mehl, einem neuen Speisenkartenkonzept und so köstlichem Sauerteigbrot, dass es sich bei einem Besuch wirklich lohnt Geduld mitzubringen. Qualität statt Quantität, lokaler und regionaler Genuss mit internationalen Einflüssen prägen den Stil des kleinen Betriebes im Inselsüden. Dass das Inselleben nicht immer rosarot, sondern arbeitsintensiv und anstrengend, auch die Wohnungssuche sehr schwierig sein kann, dessen ist er sich bewusst. Und dennoch ist es sein aufrichtiges Bestreben ein guter Gastgeber zu sein. So sehr liebt er Sylt und eben genau das, was er tut.

Antje

Das Leben mit den Elementen

Antje Otto in ihrer Glaskunst-Werkstatt
© Laura Müller

Sie ist die Frau, die das Feuer fest im Griff hat, Glas zum Schmelzen und in Form bringt und dennoch mit dem Element Wasser tief verbunden ist. Ein guter und überzeugender Grund, der Antje ursprünglich von Malente rauf aufs nördlichste Eiland führte und sie hier so richtig wohlfühlen lässt. So ging es mit dem Umzug nach Sylt noch dichter ran an die Küste, allerdings von der Ost- an die Westseite, die oft wilde und brandungspotentere Nordsee. Die Strukturen der Natur, des Sandes, die Energie des Meeres, all das inspiriert sie und ihr außergewöhnliches Kunsthandwerk, das sie seit 2015 in ihrem Glasatelier im Keitumer Bahnhof ausstellt. Ihr Beruf führte sie jedoch schon vorher nach Sylt in das Kapitänsdorf Keitum, wo sie nach ihrer Berufsausbildung zur Glas- und Porzellanmalerin die Technik „Hohlglas vor der Lampe geblasen“ erlernte. Der Kreis wurde ganz, als sie nach dem abgeschlossenen Studium und einem längeren Bewerbungsverfahren der Gemeinde Sylt die Zusage für ihr heutiges Atelier bekam. Die Rückkehr nach Sylt fühlte sich für die Kunsthandwerkerin an wie nach Hause zu kommen, denn nicht nur sie war glücklich darüber. Das Kollektiv der Sylter Kunsthandwerker*innen freute sich ebenfalls über ihren frischen Wind und die neuen Inspirationen. Was Antje sich für die Zukunft wünschen würde? Noch mehr Schmelzobjekte, Bilder- und Fenstergestaltung umzusetzen zu können, mehr Rücksichtnahme inselweit und endlich einen Wellenreitkurs zu machen. 

Gunnar

Kontrastreiche Heimatgefühle

Gunnar am Kochen
© Laura Müller

Die Ruhe im Winter ist, was Gunnar an der Insel besonders gefällt. Lange Spaziergänge mit seiner Freundin, gefolgt von gemütlichen Abenden im Warmen. Kaum verwunderlich, denn sein Job bringt jede Menge Trubel und Aktion mit sich. In der Küche des Dorfkrugs in Kampen befindet sich sein beruflicher Tanzbereich. Dort steht der gelernte Koch und Zimmermann am Herd, an der Spüle und überall, wo er benötigt wird. Sie zeichnet ihn aus, seine tüchtige und vielseitige Einsetzbarkeit und das Gespür für die ausgewählten Produkte, die den Gästen mit hohem Anspruch präsentiert werden. Das Restaurant Dorfkrug Bar & Grill ist für sein ausgezeichnetes Essen und den exklusiven Genuss in allen Bereichen bekannt und beliebt. Das liegt insbesondere am Team, das sich zu jeder Jahreszeit größte Mühe gibt. So auch Gunnar. Das Kochen ist seine Leidenschaft, das Vintage-Rennrad sein liebstes unmotorisiertes Fortbewegungsmittel, mit welchem er zumindest einen Teil der Distanz von seinem Lebensmittelpunkt List bis zum Job zurücklegt. Je nachdem wie der Wind steht, wie viel Zeit und Energie er hat, schnappt er sich für den Rest der Strecke den öffentlichen Bus, welcher ihn bis ins Herz des Dorfes Kampen bringt. Die Strecke vom nördlichsten Punkt der Insel führt vorbei an den Wanderdünen, am Watt und wilder Heide. Die fantastische Natur, seine Heimat und diesen kostbaren Lebensraum zu schützen, liegt Gunnar am Herzen. Dass er den Strand direkt vor der Tür hat, „so kitschig das auch klingen mag“, gefällt ihm sehr und gibt ihm, gemeinsam mit seiner hier lebenden Familie, das Gefühl zuhause zu sein. 

Sylt kennenlernen...

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