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Weltnaturerbe Wattenmeer

Sylter Wattenmeer

Das Wattenmeer ist die letzte große Wildnis Mitteleuropas.

UNESCO Weltnaturerbe

Unversehrt muss es sein, eine Naturschönheit und von außergewöhnlichem universellen Wert - und auch der Schutz des Gebietes muss gewährleistet sein. Als erste deutsche Naturlandschaft erhielt im Sommer 2009 das Wattenmeer mit insgesamt über 9500 Quadratkilometern Fläche den Status des Welterbes der Menschheit - als einzigartiges Ökosystem mit einer besonderen Artenvielfalt. Natürlich kann man sein Erbe auch verschleudern. Dann ist es halt weg. "Nach mir die Sintflut" wäre hier dann sogar ein sehr passender Vergleich. Aber alle, die dieses empfindliche System auch folgenden Generationen weiter vererben möchten, sind zu seinem Schutz aufgerufen. Und Engagement fängt beim Verstehen an. Auf Sylt ist das Wattenmeer auf verschiedenste Arten zu erleben. Machen Sie sich mit Ihrem Erbe vertraut.

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Die Small Five - Klein, aber oho!

Wir stellen Ihnen die kleinen Stars des Weltnaturerbe Wattenmeers vor.

  • Herzmuschel

    Herzmuschel

    Die häufigste Muschel an der Nordseeküste, die eine wichtige Nahrungsquelle für die Wattenmeer-Bewohner ist. Die seitliche Form ihrer Schalen verrät, woher sie ihren Namen hat.

  • Wattschnecke

    Wattschnecke

    Hier muss man genau hinschauen! Die Wattschnecke ist nur 3 bis 6 mm groß und kann auf einem Quadratmeter 10.000 Mal vorkommen. Foto: Rainer Borcherding

  • Wattwurm

    Wattwurm

    Der wohl bekannteste Wattbewohner ist für die mysteriösen Spaghettihäufchen auf dem Wattboden verantwortlich. Alle Wattwürmer zusammen graben jedes Jahr die obersten 20 cm des Wattenmeers um.

  • Strandkrabbe

    Strandkrabbe

    Die Strandkrabben fressen jährlich ca. 10% der Biomasse im Wattenmeer auf. Dafür sind sie auch selbst beliebtes Futter für Vögel und Fische. Wenn der Vogel nur ein Bein oder eine Schere erwischt, wächst die übrigens einfach nach. Foto: LKN.SH - Martin Stock

  • Nordseegarnele

    Nordseegarnele

    Die Nordseegarnele kennen die meisten vom Krabbenbrötchen. Erst durchs Abkochen erhält sie die typsiche rosa Farbe. In der Natur ist sie durchsichtig und kann sich dem Untergrund anpassen. Foto: Rainer Borcherding

Zu Fuss ins Watt

Wattführungen

Dass das Watt pro Quadratmeter Fläche mehrere Tausend sehr aktive Anwohner hat, scheint erst einmal schlicht unglaublich – sieht man ja gar nicht. Doch doch, Sie sind nur noch nicht nah genug dran. Um sich einen Quadratmeter zu teilen muss man schließlich auch ziemlich klein sein. So sind Tausende von Krebsen, Muscheln, Schnecken und Würmern auf dem Meeresboden unterwegs, die Millionen von Algen noch gar nicht mitgezählt. Doch die erfahrenen Sylter Wattführer kennen ihr Meer, wissen um die besten und sichersten Wege und schaffen es immer wieder, staunende Aufmerksamkeit auf ungeahnte Aktivitäten unter den Füßen der Mitwandernden zu lenken. Führungen werden in List, Kampen, Keitum, Morsum, Rantum und Hörnum angeboten.

Anbieter von Wattwanderungen

Zu Fuss durch das Watt wandern

Die Flying Five - Gewimmel am Himmel!

Diese Vögel können Sie auf Sylt beobachten.

  • Alpenstrandläufer

    Alpenstrandläufer

    Die Alpenstrandläufer machen auf dem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet Halt im Wattenmeer. Sie treten in riesigen Schwärmen auf, die mal dunkel (Rücken) und mal hell (Unterseite) erscheinen. Foto: Rainer Borcherding

  • Austernfischer

    Austernfischer

    Der Charaktervogel des Wattenmeers ist ganzjährig im Wattenmeer zu sehen. Ganz leicht zu erkennen am roten langen Schnabel, mit dem er Würmer, Muscheln, Krebse und Schnecken ist. Allerdings ungern Austern. Foto: Rainer Borcherding

  • Silbermöwe

    Silbermöwe

    Möwe ist nicht gleich Möwe! Im Wattenmeer sind 5 Möwenarten zu beobachten. Die bekannteste ist die Silbermöwe mit dem silbernen Gefieder und dem gelben Schnabel. Im Wattenmeer frisst die Möwe am liebsten Krabben und Muscheln, am Strand dagegen auch gerne mal ein Crêpe oder Fischbrötchen.

  • Brandgans

    Brandgans

    Die Brandgans hat eines der auffälligsten Erscheinungsbilder im Wattenmeer mit ihrem knallroten Schnabel und hübschen Gefieder. Sie brüten am liebsten in Höhlen (z.B. vom Fuchs oder Kaninchen). Foto: Rainer Borcherding

  • Ringelgans

    Ringelgans

    Wenn Sie "Rott Rott Rott" im Frühjahr und Herbst im Wattenmeer hören, dann sind das die Ringelgänse auf dem Weg zwischen ihren Brut- und Winterquartieren. Dabei sind sie absolut auf das Wattenmeer und seine Salzwiesen als Lebensraum angewiesen. Foto: LKN.SH - Martin Stock

Adler Express im Wattenmeer
Leinen los!

Schiffsausflüge ins Wattenmeer

Wenn Sie in Hörnum oder List an Bord eines Ausflugsschiffs gehen, dann können Sie eine kleine Rundfahrt im Weltnaturerbe machen. Dabei sehen Sie die Nachbarinseln, Hörnum Odde oder Ellenbogen aus anderem Blickwinkel.
Wenn Sie das Wattenmeer auf gleicher Strecke mal mit und ohne Wasser erleben wollen, zwischen Amrum und Föhr ist’s möglich: Barfuß geht es bei Ebbe über den Meeresboden, per Schiff reisen Sie auf den Wellen der Flut zurück. Wie fühlt sich das an? Verrückt und schön und fast unglaublich. Gegen echtes „Unglaublich“ hilft übrigens nur eins: Selbst ausprobieren…
Adler Schiffe
Boysenstraße 13  | Westerland
Tel.: +49 1805 123344 

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(c) Schutstation Wattenmeer - Kirsten Thiemann
Strandfunde bestimmen

BeachExplorer - Was habe ich da gefunden?

Von der Muschel bis zum Plastikhandschuh - es gibt Vieles, was die Nordsee anspült, und über viele Funde ist viel zu wenig bekannt. Diese Wissenslücken schließt BeachExplorer.org. Der BeachExplorer bietet eine digitale Bestimmungshilfe für weit über 1000 verschiedene Arten von Strandfunden. Mit nur wenigen Klicks ist es möglich, natürliche Strandfunde aller Art und auch Meeresmüll zu identifizieren. Zu jedem Strandfund gibt es einen Steckbrief und Hintergrundinformationen. Außerdem bietet das Portal die Möglichkeit, die Funde in eine Datenbank zu melden – auch direkt vom Strand über eine App.

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Die Big Five - Größe zählt!

  • Schweinswal

    Schweinswal

    Mit 1,50 m Länge und etwa 50 kg Gewicht ist der Schweinswal einer der kleinsten Wale der Welt. Bei ruhiger See können Sie mit Glück einen Schweinswal im Walschutzgebiet vor Sylt entdecken. Foto: Rainer Borcherding

  • Kegelrobbe

    Kegelrobbe

    Die Kegelrobbe ist mit bis zu 330 kg und 2,30m Länge das größte Raubtier Deutschlands. Ihr Name ist in ihrer kegelförmigen Kopfform begründet. Die Jungtiere können zwischen November und Januar beobachtet werden. Foto: Rainer Borcherding

  • Seehund

    Seehund

    Der Seehund ist kleiner als die Kegelrobbe und hat eine kürzere Schnauze. Die Jungtiere werden im Mai und Juni geboren und können gut bei einer Schifffahrt zu den Seehundsbänken beobachtet werden. Sollten Sie einen mutterlosen Heuler am Strand finden, halten Sie bitte Abstand und rufen Sie die lokalen Schutzstationen an. Foto: LKN.SH - Martin Stock

  • Europäischer Stör

    Europäischer Stör

    Der europäische Stör ist in der Nordsee leider ausgerottet. Das letzte Exemplar wurde 1968 in der Eider gefangen. Seit 2008 läuft ein Wiedereinbürgerungsprogramm im Einzugsbereich der Elbe. Im Multimar Wattforum in Tönning ist er zu sehen. Foto: Rainer Borcherding

  • Seeadler

    Seeadler

    Jeder kennt den Seeadler als deutschen Wappenvogel. Der mächtige Greifvogel brütet erst seit wenigen Jahren wieder an der Nordseeküste. Hier nutzt er vorwiegend Gänse, Möwen und andere Vögel als Nahrungsquelle.

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