Finden Sie Ihre Unterkunft im Winter auf Sylt!

Vom Hotel mit Meerblick bis zum gemütlichen Ferienhaus unter Reet.

Reisezeit
31.10.2020 - 07.11.2020
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Winter auf Sylt

Vom Winterwind an die Nordsee pusten lassen? Sylt bietet auch im Winter die perfekte Mischung aus einsamen Stränden und zauberhaften kulinarischen, kulturellen und sportlichen Erlebnissen.

verschneites Dünengras
© Maike Belbe

Eilig hat’s hier nur der Wind

Im Restaurant bekommen Sie spontan einen wunderbaren Fenstertisch, am Strand begegnet Ihnen kilometerweit kein anderer Spaziergänger, das komfortable Appartement war für einen Superpreis zu haben, der Shoppingbummel ist fast meditativ und die Nordsee führt eine spektakuläre Wellenperformance auf. Dafür sind die Sylter total entschleunigt und um keinen Schnack verlegen. An Silvester und Biike ist es dann fast ein Sommerfeeling, wenn überall das bunte Leben sprudelt. Ja, ganz ohne Frage: Der Winter auf Sylt ist tatsächlich eine andere Jahreszeit.

Wellness auf Sylt

Wenn Sylt und Wellness sich verbinden, ist das auch eine kulturelle Weltreise – mit kurzen Wegen und ausgiebigem Genuss. Erleben Sie winterwunderbare Pflege für Körper und Seele.

Buddha am Strand von Rantum
© SMG/Holger Widera

Syltness Center – das Day Spa in Westerland
Im Bademantel von Japan nach Indien spazieren, vom Thalassobad in die Turnschuhe springen und dabei die Nordsee immer im Blick behalten, alles nur eine Frage von Minuten: Im Syltness Center sind die Wege zur Entspannung nie weit. Das idyllisch von Strand und Dünen umgebene Day Spa bietet für nahezu alle Wünsche die passenden Wellness-Erlebnisse, die Sie sich nach fachkundiger Beratung individuell zusammenstellen können. Um von traditionellen japanischen Shiatsu-Behandlungen zum ayurvedischen Stirnölguss Shiro Dhara aus der indischen Heilkunst zu gelangen, genügt ein kurzer Gang im Bademantel. Mit dem können Sie auch weiter in die ausgedehnte Saunalandschaft wandeln, die Sie mit einer Vielfalt von Saunaerlebnissen begrüßt – auch hier ist der Blick auf Strand und Meer inklusive – sogar von der heißen Holzbank aus. Mit und ohne Schnee ein winterwarmes Highlight. Natürlich erwarten Sie auch verschiedene Tauch- und Schwimmbecken, gefüllt mit entsprechend temperiertem Nordseewasser – liegt ja im wahrsten Sinne nahe. Und wo das Meer seine Heilkräfte grade im Winter so opulent darbietet, sollte man sie nutzen: Aus dem umfassenden Angebot an Thalassobehandlungen können Sie Ihr persönliches Programm wählen. Der freie Meerblick durch riesige Panoramafenster ist auch für Yoga und Qi Gong eine beeindruckende Kulisse – und eine tolle Mischung aus friesischem Weitblick und fernöstlicher Konzentration. Ach ja, falls Sie für einen großen Abendauftritt noch den Schuss Glamour brauchen: Aufmerksame Kosmetikerinnen werden Sie zum Strahlen bringen.

Übernachtungsangebote im Sylter Winter

Pool im Landhaus Stricker
© Landhaus Stricker/Marc Rehbeck

Die Winterzeit ist eine der gemütlichsten Zeiten auf Sylt. Ob im reetgedeckten Friesenhaus mit eigener Sauna und Kamin oder im Wellness-Hotel. Wir haben für Sie die schönsten Übernachtungsangebote der Sylter Gastgeber für die kalte Jahreszeit zusammengestellt.

Fastenwandern auf Sylt – einatmen statt aufessen

Fastenwandern auf Sylt
© Danica Jansen

Wer eine winterliche Fastenzeit auf Sylt einlegt, erlebt eine echte Horizonterweiterung. Wer sich außerhalb klassischer Saisonzeiten mutig auf die Reise zum eigenen Ich begibt, gewinnt viel Ruhe und mit jedem Fastentag an innerer Stärke und körperlicher Gesundheit.

Aufwärmen auf Friesisch

Im Winter zeigt sich Sylt von der Schokoladenseite. Die kann auch würzig einheizen.

Tasse Tee im Teekontor Keitum
© SMG/Oliver Abraham

Der Wind jagt Wolken über die Marsch und tief duckt sich das Kontorhaus Keitum in die winterleeren Weiden. Franziska Zaeske verkauft hier nicht nur Tee, ausgesuchte Sorten und selbst zusammengestellte Mischungen, sondern kümmert sich auch um das Wohlbefinden der einkehrenden Gäste: „Wie wäre es jetzt mit einem Chai zum Aufwärmen“, fragt sie. Für den Winter hat sie Tee-Mischungen komponiert, die wohltuend einheizen. „Das sind natürlich die klassischen indischen Chai-Mischungen auf Basis von Schwarztee, aber auch mit Rooibos oder Kräutern als Grundlage. Dazu kommen die würzenden, wärmenden Elemente – Pfeffer oder Kardamom zum Beispiel.“ Es duftet nach Ingwer und Zimt, als die Kannen auf den Tisch kommen. Draußen drückt der Wind an die Scheiben, der Kamin verbreitet eine wohlige Wärme. „Zu den würzigen Chai-Tees passt ein gedeckter Apfelkuchen“, empfiehlt sie, „Frucht und Gewürze ergänzen sich ganz prima.“ Wir können nur nicken – und weiterempfehlen.

Tafelschokoladen im Café Wien
© SMG/Holm Löffler

Mandeln aus Kalifornien und Pistazien aus dem Iran – in der Sylter Schokoladenmanufaktur macht Konditormeisterin Tania Langmaack damit und aus feiner Schokolade köstliche Kreationen. Weite Welt trifft raue Nordsee-Insel: „Der Kakao wächst in Afrika und Amerika; unseren Roh-Kakao importieren wir zum Beispiel aus Madagaskar oder Venezuela und auch aus Neu-Guinea – und die Schokolade stellen wir hier auf Sylt her.“ Wenn in den Kesseln der Kakao schmilzt, dann duftet es nicht nur satt und süß nach Schokolade. Das Aroma der Vanille von der Tropen-Insel Réunion vermählt sich mit dem Geruch nach Rum von der Insel Guadeloupe in der Karibik. Es riecht nach Anis und Zimt, nach den Gewürzen der Welt. Aus den Säcken und Dosen strömt ein Duft wie auf den Märkten auf Sri Lanka und den Molukken. Wärmend. Exotisch. Sonnig. „Für einen Spaziergang am winterlichen Strand und der windgepeitschten See empfehle ich eine kleine Tafel mit Chili – das wärmt von innen.“  Sie wissen also, was Sie neben Handschuhen und Mütze dabeihaben sollten.

Sansibar im Winter
© SMG/Holger Widera

150 W Tosend rollt die Brandung aus am leeren sturmumtosten Weststrand, die Kälte prickelt im Gesicht. „Wer nach einer winterlichen Strandwanderung in die „Sansibar“ kommt, möchte vielleicht etwas Kräftiges“, meint Whisky-Experte Jens Drewitz. Er sucht eigens für die „Sansibar“ in Schottland nach erstklassigen Fässern. Jede Region, beinahe jede Brennerei hat eine eigene Charakteristik in ihrem Whisky, der Geschmack und der Geruch spiegeln die Gegend. „Torf und Rauch schmeckt und riecht man zum Beispiel in einem Islay-Malt. Nach einem Wintertag am Wasser ist das perfekt zum Aufwärmen“, meint Drewitz. In den Islay Malts von den schottischen Inseln steckt oft auch eine Portion Meeresbrise, Jod und das Aroma von Tang. „Kein Wunder“, sagt Drewitz, „der Whisky liegt manchmal zwanzig Jahre und mehr in einem Holzfass in einem luftigen Lagerhaus direkt am Meer und nimmt im Laufe der Jahre Aromen auf.“ Unten am Strand tobt die Nordsee – und gibt die Aromen von Salz und Meer frei.

Naturerlebnisse hautnah

WinterWunderWatt und Farbenrausch am Kliff. Hier werden Sie ganz schnell klar sehen.

© Vera Müller

Eine Winterwanderung von Morsum nach Westerland

Reif glitzert in der frühen Morgensonne, der Spazierweg am Morsum Kliff führt hinunter in die Einsamkeit, die Heide ist von feinem Frost gezuckert. Der Weg hinunter zum Wattufer führt durch einen Gürtel aus Reet. Auch hier unten herrscht eine seltene, sonderbare Stille. Eine schöne Einsamkeit. Die Schritte knirschen über den Reif und klirren dort, wo Pfützen gefroren sind. Das Kliff schimmert von Karamell-Farben über rötliche Töne bis hin zu tiefem Schwarz. Farbspiele, wie sie Maler kaum besser erfinden können. Auch der Aufstieg bietet zauberhafte Farbspiele; gelb der Ginster und golden die kleinen Dünen, dahinter strahlt das Watt in allen Tönen Blau. Die Winterwanderung findet ihre Fortsetzung in der Braderuper Heide. Der Blick reicht über das Watt, der Leuchtturm und von Wind verbogene Bäume als einzige Landmarken in diesem seltsam leeren Raum. Über Kampen führt der Weg hinunter an die Nordsee. Es ist erst früher Nachmittag und doch steht die Sonne bereits so tief, dass sie das berühmte Rote Kliff golden aufleuchten lässt und scheinbar unendlich lange Schatten hinter die wenigen Wanderer am Strand zeichnet. Nach Westerland dürfte es mit letztem Licht noch reichen. In mehreren Staffeln wirft sich die Nordsee an den Strand, das Kliff und das Gras obendrauf scheinen fast zu brennen, so intensiv und kräftig sind ihre Farben. Auch dies ist ein seltsamer Kontrast zum winterlich-eisigen Wind, der im Gesicht so schön prickelt. Von Osten kriecht langsam die Nacht heran – und auf der Freitreppe in Wenningstedt stehen die Leute und blicken der Sonne hinterher. Einige mit Glühwein in der Hand. Ein schöner Abschluss für diesen Wintertag auf Sylt. 

Winter-Wattwanderungen

Das Erlebniszentrum Naturgewalten in List bietet Wattführungen auch in der kalten Jahreszeit an. Denn das Watt ist auch im Winter so lebendig, das man dafür gerne kalte Füße und rote Wangen riskiert. Wattführerin Maike Hanke hat ihre Gruppe im Lister Sandwatt um sich herum versammelt. Trotz knackig-kalter Temperaturen haben sich an diesem Wintermorgen immerhin knapp 20 Teilnehmer zusammengefunden. Wattführungen im Winter haben ihren besonderen Reiz. Die Gruppen sind kleiner, die Natur und ihre Geräusche lassen sich ganz ungestört genießen. „Kleine Gruppen heißt, mehr Zeit zu haben um Fragen zu beantworten“, sagt Maike Hanke. Nachdem das Phänomen Ebbe und Flut anschaulich erklärt wurde, geht es durch die kleine Lagune zur Steinbuhne. „Wer traut sich, diese Strandkrabbe mal anzufassen“, Maike Hanke reicht was in die Runde, „am besten mit dem Mittelfinger und dem Daumen außen anfassen – dann kann sie nicht zwicken. Und sehen Sie hier: sie hat nur noch neun Beine, eines ist ab. Das ist aber nicht schlimm, es wächst wieder nach.“ Der sommers manchmal muffige, dumpfe Geruch des Wattbodens fehlt im Winter völlig. Nicht nur die Sicht ist freier, auch die Luft ist frischer. Und weil man mit nur wenigen Gästen unterwegs ist, hat man auch das Gefühl, ganz weit weg von allem zu sein. Nach zwei Stunden ist sie plötzlich schon um: Die Zeit im Winterwunderland Watt.

© Lynn Scotti

Geschichte und Geschichten

Genuss und Kultur gehen auf Sylt Hand in Hand: Hier ist der Tee Tradition und heimliches Kulturgut. Andere Traditionen von deftig bis kunstvoll liegen idyllisch am Wattwegesrand.

Eingang zum Sylter Heimatmuseum im Schnee
© Jaana Trebesius

Wetterfeste Museumshighlights der Walfangzeit

Wenn Sie bei einem winterlichen Spaziergang am Keitumer Watt irgendwo eintauchen wollen, dann empfehlen wir Ihnen Sylter Geschichte statt Nordsee – so temperaturmäßig. Bei einem Ausflug in die Inselgeschichte liegen im Sylt Museum einige tausend Jahre Hintergrundwissen anschaulich vor Ihnen. War Bier zum Frühstück lecker oder nötig, und lohnte sich die Schatzsuche in den Grabhügeln? Geschichten von Jägern, Sammlern und echten Überlebenskünstlern wirken im Winter besonders eindrucksvoll – erlebt man doch selbst grade hautnah, wie eiskalt und unberechenbar Wind und Wellen sein können. Und gleich nebenan? Nun, auch hier hier wohnten keine armen Leute, das wird beim Gang durch die Räume des alten Kapitänshauses klar. 1640 errichtet und in seinem ursprünglichen Zustand weitestgehend erhalten, ist das Altfriesische Haus seit 1640 eine kleine Zeitmaschine. In Küche, Wohnstube, Pesel und Kellerkammer scheint es, als wären die Bewohner nur kurz ausgegangen. Wundervoll geflieste und getäfelte Wände und viele Alltagsgegenstände vergangener Zeiten machen die Räume behaglich und lebendig. Dass in den Alkovenbetten mehr gesessen als gelegen werden konnte und als Heizung glimmender Schafmist diente, das gehört zu den kuriosen Details des heutigen Museums – das mittlerweile andere Wege zum Beheizen der Räume gefunden hat.

Blätterweise Wissen und Genuss – Teeseminare in Keitum und Westerland

Streng wie die Japaner sind die Sylter nicht mit der Teezubereitung, aber hier ist trotzdem kein „Beutel rein und fertig“-Gebiet. Dass allein schwarzer Tee schon unglaublich viele Nuancen hat, können Sie bei einem Teeseminar selbst erschmecken – die Verkostung unterschiedlicher Sorten von vier Kontinenten offenbart eine Fülle an Sinneseindrücken. Auch für Auge und Ohr, denn wenn Sachbuchautor und Fachjournalist Ernst Janssen Ihnen montagabends im Westerländer Teehaus Janssen sein Teewissen einschenkt, dann können Sie sich auf zwei kurzweilige und humorvolle Stunden freuen. Neben Zubereitungstipps und Sortenkunde erfahren Sie auch Spannendes zur Wirkung des friesischen Nationalgetränks – die Sie mit Ihrem neuen Wissen dann auch beeinflussen können. Im Teekontor Keitum ist für das Teeseminar der Donnerstagabend reserviert. Wenn die Düfte durch die Räume ziehen (ja, ziehen ist das Zauberwort bei Tee), dann bleiben noch Gewissensfragen wie Kandis oder Honig, Milch oder Sahne. Die klären Sie dann am besten vor Ort. Idealerweise nach telefonischer Anmeldung.

Winterliche Events

Wenn die Lichter auf den Weihnachtsmärkten leuchten, es nach Punsch und Plätzchen riecht, wenn an der Promenade die Sektkorken ins neue Jahr knallen und im Februar inselweit die Biikefeuer lodern, dann ist an Winterschlaf nicht zu denken.

Winterspaß mit Kind und Kegel

Warmes Nordseewasser fließt durch Strömungskanäle und schlägt Wellen. So geht Winterbaden ohne kalte Füße – in der Sylter Welle. Wenn Sie Wasserbecken lieber trockenen Fußes durchqueren, empfehlen wir den Haitunnel im Aquarium. Und Windstärken auf Knopfdruck lassen sich im Erlebniszentrum Naturgewalten einstellen. Am Strand ist für Buddelarbeiten auch mehr Platz, und in der Villa Kunterbunt treffen sich Kinder von 3 bis 13 Jahren zu kreativen Abenteuern. Wer statt in Stiefeln am Strand lieber indoor auf Skateboards unterwegs ist oder Kickerkönig werden will, wird die Funsporthalle lieben.

Finden Sie Ihre Unterkunft im Winter auf Sylt

Vom Luxushotel bis zum gemütlichen Ferienhaus unter Reet.

Reisezeit
31.10.2020 - 07.11.2020
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Wintercamping auf Sylt

Mit Zelt oder Camper im Winter auf Tour? Klar, in den Süden. An die Nordsee? Wie bitte? Falls Sie bei dem Gedanken an winterwindige Inseltage unter freiem Himmel nicht in Schockstarre verfallen, dann sind Sie auf den beiden ganzjährig geöffneten Campingplätzen der Insel auch (und besonders) an Wintertagen von Herzen willkommen. Auf dem Campingplatz Südhörn in Tinnum werden Sie von Familie Dau mit wärmendem Lächeln empfangen, und auch Familie Jürgensen vom Mühlenhof in Morsum nimmt das Gästewohl sehr persönlich. Dass tatsächlich jemand ein Zelt auf den winterlichen Wiesen aufschlägt ist dann doch die absolute Ausnahme, aber im Wohnwagen lässt es sich behaglich den Stürmen trotzen – auch dank windschützender Hecken und Bäume. Man ist eine kleine Gemeinschaft, familiär geht es zwischen den wenigen Allwettercampern auf beiden Plätzen zu. Gemeinsam wird gekocht, gelacht und auf dem Weg zum Abspülen auch mal geschlottert. Wenn sich das für Sie nach einem wundervollen Winter anhört, dann sollten Sie die nächste Tour gen Norden machen.

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