Imbiss next level: Seit April 2025 gibt’s auf dem Morsumer Campingplatz den „Haihappen“. Für Menschen, die einzigartige Soziotope lieben, ist das große Areal in den Wiesen unweit des Deiches selbst schon ein Eldorado. Der „Haihappen“ ist noch ein Grund mehr, hier mal vorbeizuschauen. Dieser Foodtruck an der Durchfahrtsachse des Platzes ist bereits der unangefochtene gesellige Mittelpunkt im Campingkosmos.
„Unser Konzept wird richtig gut angenommen“, freut sich Sascha Mesterknecht in aller Bescheidenheit. Auf Sylt betreibt er seit zehn Jahren die Surfschule „Rückenwind“, die sich aufs Kiten spezialisiert hat. Seine Lehrer-Crew hilft auch mit Freude im „Haihappen“ aus. Gemeinsam mit seiner Freundin Merle Thomas, die als gelernte Konditorin immer mal wieder von einem eigenen Laden träumte, hat sich Sascha das Konzept für den modernen Foodtruck auf dem Campingplatz ausgedacht. Sogar das Logo für das kleine Gastro-Unternehmen ist stylisch. Erstes „Haihappen“-Merchandise gibt’s auch schon. Sascha war erst von dem wortwitzigen Namen für das neue Projekt nicht so überzeugt, muss jetzt aber zugeben, dass der „richtig gut ist“. So gut wie das gastronomische Angebot selbst, das natürlich täglich etliche „Hailights“ vorsieht.
Hier gibt es ab nachmittags neben Fritten auch gesundes Selbstgekochtes und Crêpes mit spannendem Innenleben. Manchmal wird gegrillt, manchmal ist Pizza-Abend, manchmal spielt eine Band. Man könnte hier auch „hairaten“. Soweit ist es noch nicht gekommen, aber Menschen haben hier schon Geburtstage und Junggesellenabschiede gefeiert. Aber das Tollste für Merle und Sascha ist: „Die Morsumer kommen hier zu uns raus. Es gibt schon eine WhatsApp-Gruppe, um sich hier zu verabreden. Das ist wie ein Ritterschlag“, freuen sich die beiden. Und jeder, der Morsum kennt, weiß, dass seine Bewohner:innen Neues erstmal argwöhnisch betrachten, bevor sie ihr Herz aufmachen. Aber genau das ist jetzt passiert. Dank dem „Haihappen“ hat Morsum ein neues Stammlokal für den Sommer.