In der 2. Phase werden auf Grundlage der Themenlandkarte in einem moderierten Prozess Empfehlungen für das Tourismusentwicklungskonzept ausgearbeitet. Die Empfehlungen umfassen Vorschläge für Strategiesätze und dazu passende Handlungsempfehlungen aber auch (Ziel-)Konflikte und Meinungsunterschiede.
Zunächst bringen vom 15. bis 19. Juni zwölf Ortsgruppen (mit z.B. Vereinsvorständen, Unternehmern, GV-Abgeordneten und Freiwilligen aus der jeweiligen Insel-Ortschaft) die Perspektiven der einzelnen Inselorte ein. Ziel ist es, ortsspezifische Besonderheiten zu benennen. Außerdem entwickeln sie Ideen und Handlungsempfehlungen, die sie später selbst vor Ort (mit-)realisieren können.
Parallel dazu arbeiten vom 15. Juni bis 3. Juli sechs Fokusgruppen an einzelnen Themenfeldern. In diesen Runden kommen Fachleute aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen, um Fragestellungen zu vertiefen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Die Fokusgruppen helfen spezielle Bedarfe der jeweiligen Gruppe sowie deren Wissen und Ideen zu ausgewählten Feldern der Themenlandkarte zu erfassen.
Im Juli ergänzt eine Zufallsbürgergruppe den Prozess. Die Teilnehmenden werden per Zufallsauswahl aus den fünf Inselgemeinden ermittelt und nach soziodemografischen Kriterien zusammengesetzt, um die Breite der Inselgesellschaft abzubilden. Ergänzend werden auch einzelne Personen einbezogen, die auf Sylt arbeiten, aber außerhalb der Insel wohnen.
Die Ergebnisse aller Formate werden als Empfehlung für die weitere Ausarbeitung der Strategie im Rahmen einer Übergabeveranstaltung Ende August vorgestellt.