Expedition Uthlande: Sylter Osten - Auf den Spuren der Vergangenheit

16,63 km lang
Schwierigkeit: schwer
Kondition: schwer
Tolles Panorama
Wanderung
  • 4:05 h
  • 16,63 km
  • 35 m
  • 29 m
  • 1 m
  • 18 m
  • 17 m
  • Start: Bushaltestelle "Gemeindehaus Tinem Hüs"
  • Ziel: Morsum, Bushaltestelle Terpstich
Die Wanderroute von Tinnum nach Morsum führt dich weg von der anstürmenden Nordsee und dem quirligen Treiben im Westen – hin zu ruhigeren, naturbelassenen und idyllischen Orten und Landschaften.

Im Sylter Osten entdeckst du viel ursprüngliches Sylt und kannst ganz in Ruhe auf Entdeckungsreise gehen. Vierzehn »Momente« erwarten dich an verschiedenen Stationen entlang der Route. Darunter sind viele kleine Fenster in die Vergangenheit, die dich erahnen lassen, wie die Menschen im Laufe der Jahrtausende gelebt und gefühlt haben mögen. Der Verlauf der Wanderung auf der West-Ost-Achse zeichnet dabei zugleich die Entstehungsgeschichte Sylts nach.

Informationen zu den einzelnen Punkten auf dem Weg sind im Flyer zur Tour nachzulesen.

Gut zu wissen

Wegebeläge

Straße
Asphalt
Schotter
Pfad

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Wir gehen rechts bis zum Geburtshaus des bekannten Sylter Malers Andreas Dirks (1865–1922). Nach wenigen Gehminuten überqueren wir an der Ampel die Straße Kampende und stehen vor Punkt 2: der Alten Landvogtei.

Wir überqueren die Straße und laufen links an der Boy-Lornsen-Schule etwa 450 m auf dem Boy Peter Eben Weg bis zur Wegkreuzung. Dort laufen wir rechts weiter 250 m auf dem Strandweg Richtung Westen und sehen rechter Hand Punkt 3, die Tinnumburg.

Auf dem Strandweg (fester Kiesweg) geht es wieder zurück zur Wegkreuzung und rechts am Campingplatz vorbei in den Koogweg (fester Kiesweg). Hier befindet sich südlich Punkt 5, das ehemalige Gebiet der im Jahre 1895 gegründeten Ziegelei.

Wir laufen etwa 200 m weiter bis zum Ziegeleiweg (fester Kiesweg), biegen zuerst links am Campingplatz ein und dann rechts in die Straße Südhörn. Am Ende von Südhörn biegen wir links in den Ostertresker (beides Asphalt). Am Bahnübergang nehmen wir rechts den Eibenweg (fester Kiesweg) und gehen weiter rechts der Bahnstrecke in Richtung Keitum etwa 1 km bis zur Straße Siidik (Asphalt bis zur Kirche).

Wir gehen den »Siidik« bis zum Ende. Dort biegt die Straße links ab. Wir gehen weiter bis zur Hauptstraße der »Keitumer Landstraße«. Diese überqueren wir und laufen dann gleich rechts weiter auf dem Fußgänger- und Radweg bis zur Unterführung und hindurch zum Bahnhof (1 km). Rechte Hand gegenüber beginnt die »Koogstraße«. Auf der »Bahnhofstraße« gehen wir immer geradeaus, bis wir den »Alten Kirchenweg« erreichen. Hier gehen wir links bis zum Punkt 7, der Kirche St. Severin zu Keitum.

Anschließend laufen wir hinunter zum Watt (zunächst fester Kiesweg, dann Asphaltweg direkt am Watt) und unterhalb des Kliffs in Richtung Morsum etwa 1,8 km bis zur Straße Am Tipkenhoog. Hier finden wir den alten versandeten Hafen und das Packhaus von Keitum (Punkt 8) sowie 100 m weiter das »Altfriesische Haus seit 1640« (Punkt 9).

Punkt 10: »Sylt Museum« und »Sölring Foriining«. Wir nehmen den Weg rechts nach oben zur Straße Tipkenhoog (Asphalt bis Ingiwai) und gehen links weiter zum Punkt 11: Tipkenhoog und Harhoog Hünenkultur.

Am Ende des Tipkenhoog biegen wir rechts ab und dann links in den Ingiwai (Asphalt). Geradeaus laufen wir 3,6 km in Richtung Morsum. Alternativ können wir bei Trockenheit den Weg direkt am Watt nehmen. Dieser ist jedoch oft überflutet oder zu weich zum Begehen.

Wir gehen in die Straße Gurtmuasem (Asphalt bis zum Parkplatz »Morsum Kliff«) und weiter geradeaus bis zum Bahnübergang. Diesen überqueren wir und laufen rechts am Bahnhof entlang zum Ingehoog Muasem Hüs (ab Keitum etwa 4,2 km).

Wieder auf Geestgrund angekommen folgen wir dem Guartmuasem und überqueren die Schienen. Im Süden von Morsum liegt ein rund 800 Jahre altes Kulturdenkmal.

Nicht weit vom Parkplatz Nösse entfernt befindet sich das Naturschutzgebiet (NSG) Morsum Kliff, eine bis zu 20 Meter hohe Steilküste. Am Wattenmeer angekommen, wenden wir uns nach links (Westen) und laufen weiter in Richtung Kliff.

Vom Morsum Kliff wandern wir über den Nösistich zurück, gehen wieder über die Brücke, überqueren die Straße Litjmuasem und erreichen schließlich den Endpunkt der Tour: die Bushaltestelle der SVG am Terpstich. Von hier aus gelangen wir mit der Linie 4 ohne Umsteigen zurück zum ZOB nach Westerland.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Kulturell interessant

  • Natur Highlight

Anreise & Parken

Direkt am »Tinem Hüs« stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.
Der Ausgangspunkt der Route ist mit dem Bus ab ZOB Westerland erreichbar; Linie 3 oder 4 Richtung Tinnum /Morsum,Haltestelle: Gemeindehaus »Tinem Hüs« (Tourist-Info und WC) 

Weitere Infos / Links

Insel- und Halligkonferenz e.V.

Hier gibt es die Wanderbroschüren!


Altfriesisches Haus

Am Kliff 13; 25980 Keitum

Tel. 0 46 51 - 311 01


Söl’ring Foriining e.V.

Am Kliff 19a, 25980 Keitum

Tel. 0 46 51 - 3 28 05, www.soelring-foriining.de


Sylt Museum

Am Kliff 19, 25980 Keitum

Tel. 0 46 51 - 3 11 01, www.soelring-museen.de


Glasbläserei Otto im Keitumer Bahnhof

www.glaskunst-antjeotto.de


Sylter Seifen Manufaktur

www.sylter-seifen.de

Autor:in

Natalie Eckelt / Insel- und Halligkonferenz e.V.

Organisation

Wadden Sea World Heritage Explorer

Sicherheitshinweise

Der kleine Knigge für Schutzgebiete:

  • Alle Schutzgebiete sind mit amtlichen Schildern gekennzeichnet.
  • Achte auf informative Tafeln. Sie enthalten Hinweise zum Schutzzweck der Region sowie zu den Tieren und Pflanzen im Gebiet.
  • Das Wattenmeer ist eine lebenswichtige Tankstelle für Millionen Zugvögel. Bitte meide Vogelansammlungen weiträumig und störe brütende Vögel nicht.
  • Im gesamten Schutzgebiet gilt eine generelle Anleinpflicht für Hunde.
  • Halte Abstand zu rastenden Seehunden, Robben und Seevögeln.
  • Das Zelten, das Anlegen von Feuerstellen und das Verlassen offizieller Wege ist untersagt.
  • Bitte lagere dich nicht in den bewachsenen Dünen.
  • Nimm deinen Müll wieder mit.
  • Füttere keine Möwen.
  • Noch eine Bitte: Entnimm keine Tiere oder Pflanzen.
  • Besonders wichtig: Unternimm auf keinen Fall auf eigene Faust eine Wattwanderung! So harmlos das Wattenmeer bei Ebbe auch aussieht – die Flut kann dich schnell überraschen und den Naturraum wieder einnehmen.

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