Viele Raupen des Goldafters haben sich bereits verpuppt oder befinden sich derzeit in der Verpuppung und die Phase, in der die Tiere besonders viele Brennhaare ausbilden, neigt sich langsam dem Ende zu. Dennoch bittet die Inselverwaltung Sylt weiterhin um Aufmerksamkeit, da die giftigen Brennhaare auch nach der Verpuppung noch längere Zeit in der Umwelt verbleiben und bei Kontakt Hautreizungen oder allergieähnliche Beschwerden auslösen können. Wer in bekannten Befallsgebieten Rasen mäht, Hecken schneidet oder Gartenarbeiten durchführt, sollte möglichst lange Kleidung tragen und direkten Hautkontakt vermeiden.
Nach der Verpuppung entwickelt sich der Goldafter zu einem weißen Nachtfalter. Die Falter werden von Licht angezogen, weshalb die Inselverwaltung empfiehlt, Außenbeleuchtungen in den Monaten Juli und August möglichst nur bei Bedarf einzuschalten. Ist das nicht möglich können auch extra warm-weiße LEDs mit möglichst niedriger Farbtemperatur (idealerweise unter 2.400 Kelvin) als Leuchtmittel verwendet werden. So kann verhindert werden, dass sich die Tiere verstärkt in Siedlungsbereichen ansammeln.