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ein paar Strandregeln

Was für ein sensationeller Sommer. Wenn man jeden Tag am Strand ist- fällt einem das ein oder andere auf, was man gerne ändern würde, wenn man was zu sagen hätte. Darum hier ein paar Strandregeln, die allgemein gültig sein sollten. Die erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Sandburgen

Ganz ehrlich. Ich bin FÜR Gleichberechtigung. Und „Männer- bzw. Frauenberufe“ sind meiner Meinung nach Unworte. Aber am Strand kristallisierte sich raus: eine Eigenschaft gibt es, die wirklich typisch und einzig männlich ist. Sandburgen bauen. Die Dinger werden mit so viel Enthusiasmus, Liebe und Hingabe gebaut- als handelte es sich um das nächste Familieneigenheim. Unglaublich. In den meisten Fällen haben die dazugehörigen Kinder schon lange die Lust verloren (und rollen sogar -zurecht- mit den Augen) und es wird immer noch gebaut. Größer, höher, kreativer.

Das ist ja an sich amüsant. Aber jetzt kommt’s: Wenn andere KINDER in dieser Sandburg spielen wollen, gucken besagte Väter plötzlich ganz sparsam und verkniffen. Und spannen sich an. Am liebsten würden sie -typisch deutsch- einen Gartenzaun um ihre architektonische Meisterleistung bauen. Das geht gar nicht. Also zusammengefasst: Wenn ich am Strand eine Sandburg baue- muss mir klar sein, dass diese dann auch von der Allgemeinheit genutzt wird. Wenn WIR eine Burg bauen (also wenn Papa mit am Strand ist) sind alle Kinder herzlich willkommen.

2. Quallen
Folgende Geschichte ist wirklich passiert. Vorgestern war ein Vater am Strand, der hat ein Loch im Sand gebuddelt und mit seinem Sohn (der aber eher nur daneben stehen durfte) mit einem Kescher Quallen aus dem Wasser geholt und in das Loch geschmissen und dabei jedes Mal laut „Verrecke jämmerlich“ gerufen. Das ist auf so viele Arten und Weisen falsch, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Vielleicht damit: was bin ich denn bitte für ein Vorbild? „Verrecke jämmerlich“?? Aber vermutlich gleichzeitig Egoshooter verbieten. Unfassbar. Ja, Quallen nerven. Und können wehtun. Und bestehen aus 98% Wasser. ABER es sind immer noch NesselTIERE. Also: Am Strand (oder sonstwo) keine Tiere jämmerlich verrecken lassen.

3. Helfen. Auch (oder zumindest) im Urlaub.

Ich hab ja schon mal erwähnt, dass es recht beschwerlich ist, mit zwei kleinen Kindern an den Strand zu kommen. Mir hat noch nicht einmal jemand Hilfe angeboten. Kann man ruhig machen, wenn man sowieso den gleichen Weg hat. Echt. Ich wäre dankbar. Das gleiche gilt bei Menschen, die verzweifelt versuchen, eine Pop-Up Strandmuschel zusammenzufalten. „Einfach eine Acht drehen“ ist nämlich nur auf der Beschreibung einfach. Mit viiiiel Übung kriegt man den Dreh raus. Wenn man also sieht, dass jemand Hilfe braucht, und weiß, wie es geht: ruhig helfen. Da ist keiner böse.

Soweit, so lustig. Aber es gibt auch zwei Dinge, die mich wirklich auf die Palme bringen.

4. Hunde am nicht-Hunde-Strand
Da wo wir immer sind, ist kein Hundestrand. Der fängt ein paar Meter weiter an. Fast jeden Tag rennen Hunde (unangeleint!) am Wasser entlang. Da wo meine Kinder spielen. Diese Hunde hören auf nichts, was der Besitzer sagt. Oder schreit. Und es ist auch schon mehr als einmal vorgekommen, dass die Hunde anfangen, mit meinen Kindern zu „spielen“. Dann sehe ich rot. Die Kinder sitzen im Sand und auf einmal kommt etwas angerannt. Auf Augenhöhe oder sogar größer! Die Kinder erschrecken sich, machen vielleicht eine falsche Bewegung, und dann? Das passiert mir echt nicht oft im Leben, aber da kann ich nicht entspannt bleiben. Ich schrei die Besitzer an. Lauthals. Und stoße in den seltensten Fällen auf Verständnis.

5. Müll
Seit diesem Sommer habe ich oft eine extra Tüte mit dabei. Am Ende des Tages ist die voller Müll- und der kleinste Teil davon ist meiner. Schmeißen die Leute zuhause auch ihren Müll in der Gegend rum? Müsste unser kollektiveres Gewissen nicht inzwischen so weit reichen, dass ich meinen Müll wieder mit nach Hause nehme und NICHT ins Meer schmeiße? Ist immer noch nicht genug Aufklärungsarbeit von zB Greenpeace geleistet worden? Offensichtlich nicht.

Also. Wenn Sie diese läppischen und hoffentlich klar nachzuvollziehenden fünf Regeln für den Strand befolgen- ist uns allen eine tolle Zeit garantiert.

Tags:
  • für Familien
  • Inselliebe
  • Sommer
  • Jasmina Ben-Slimane

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Jasmina Ben-Slimane

Ein fröhliches Moin! Ich bin Jasmina und hier auf der Insel geboren. Für mich ist Hörnum der tollste Ort der Insel!
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