Literatur auf Sylt

Dieses literarische Quartett kommt ganz schön rum.

Kurabgabe

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Rettungsschwimmer? Ach, wird schon nichts passieren. Animationsprogramme und Musikangebote sind eh zu laut, Sport wird völlig überbewertet und wer braucht schon saubere Strände?

Vielleicht ist die Kurabgabe doch nicht so altbacken wie ihr Name.

Kurabgabe

Wenn Sie sich schon gefragt haben, wozu diese altmodische Kurabgabe sein soll, die das ganze Jahr erhoben wird, dann ist das eine gute und sinnvolle Frage, auf die es eine gute und sinnvolle Antwort gibt: Dieses Geld, das jeder Gast als Tagessatz bezahlt, ermöglicht ein breites kostenfreies Angebot an Konzerten, Sportveranstaltungen, Vorträgen und Kinderprogrammen. Das nutzt nicht jeder gleichermaßen, absolut richtig. Aber wer möchte morgens an den Strand kommen, und ihn mit allen Abfällen des vergangenen Tages vorfinden (das sind nämlich leider ziemlich viele)? Und es ist auch mehr als nur das ein oder andere Gummitier, das durch den Einsatz der Rettungsschwimmer an den bewachten Strandabschnitten wieder an Land gezogen wurde…  Somit ist diese Abgabe keine erstarrte Tradition – aber traditionell ist sie durchaus: Schon seit 1900 gibt es die Kurabgabe, damals noch Kurtaxe genannt.

Auf Sylt werden in jedem Ort – abhängig von der jeweils geltenden Gemeindesatzung – unterschiedlich hohe Tagessätze erhoben, die sich nach Personenanzahl, Alter, Aufenthaltsdauer und -zeitraum berechnen. Jeder Gast erhält eine Gästekarte, mit der er übrigens nicht nur die Angebote innerhalb seines Urlaubsortes, sondern auch die Strände aller anderen Inselgemeinden nutzen kann.

Nähere Informationen erhalten Sie auch von Ihren Sylter Gastgebern oder bei den jeweiligen Tourismus-Services.

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