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Klima

Die Veränderung des Klimas hat enorme Auswirkungen auf die Insel und Halligwelt in Nordfriesland.

Es ist uns natürlich deutlich, dass diese Veränderungen sich weltweit auswirken und die Insel Sylt nur ein kleiner Teil davon ist. Es ist bisher nicht so sehr beachtet worden, wie eine Insel, umspült vom Wattenmeer und der brandneuen Nordsee, von der langsamen aber stetigen Veränderung des Klimas betroffen sein wird. Die Stiftung möchte auf die Merkmale der Veränderungen hinweisen und dazu beitragen Ansätze zu entwickeln, wie in dem in einigen Jahrzehnten veränderten Lebensraum der Insel Sylt gelebt werden kann.

Dabei sollte eines sehr deutlich ausgesprochen werden:
Eine deutliche Veränderung des Klimas werden wir nicht mehr verhindern können!

Der wichtigste Beitrag ist es, die Natur bzw. die Klimaentwicklung anzunehmen und die weitere Entwicklung sorgsam zu beobachten und nicht zu blockieren. Die Wahrnehmung realer Fakten und die Aneignung eines sachlich gesicherten Wissens, ist dabei die wichtigste Grundlage um die Bezüge der Veränderung nachvollziehen zu können. Die Entwicklung einer Untergangsstimmung ist zur Zeit unangebracht.

>> Positionierung der Stiftung zur Klimaveränderung [pdf] <<

Hinweise und Merkmale

  • Temperaturanstieg
  • Erhöhung des Meeresspiegels
  • Häufiger Starkregen und Gewitter
  • Sturmfluten werden öfter kommen, aber nicht so lange an dauern
  • Waldbrände, Selbstentzündung oder Brandstiftung

Beiträge zum Schonen des Umfeldes

  • Die Beschädigungen unserer Umwelt sind auch bei uns sichtbar, man hat die Erscheinung dieser Schänden jedoch kaum beachtet.
  • Eine echte Schonung der Umwelt kann nur entstehen, wenn jeder Mensch in unserem Lebensraum die notwendige Schonung auch selbst anwenden will.
  • Überlegtes Nutzen von Verkehrsmitteln
  • Sparsame Verwendung von Trinkwasser, ggf. Verwendung von Regentonnen

Sorgfältige Abfallentsorgung

  • Schon beim Einkauf die anfallende Entsorgung von Abfällen bedenken.
  • Sorgsames Sortieren des Abfalls. Dazu sollten die Hinweise des Entsorgungsunternehmens
    beachtet werden

Energieverbrauch

  • Bei der Notwendigkeiten der Wärmeerzeugung sollte der Energieverbrauch beachtet werden.
  • Natürlich ist es auch geboten über die Mittel zur Wärmeerzeugung nachzudenken.
  • Bei dem bewussten Einsatz von nachhaltigen Mitteln scheint derzeit die Elektrizität, oder
    Fernwärme am vernünftigsten zu sein. Das sollte jeder eigenständig überprüfen.

Aushalten von Sturmfluten

  • Wenn er Wind an Stärke zunimmt und die Wellen das Meer an das Ufer drückt, dann nennen wir das Sturmflut. In früheren Jahren dauerte eine Sturmflut oft 2-3 Tage, heute erleben wir so ein Ereignis mit unter in wenigen Stunden.
  • Natürlich können die Wellen gefährlich stark sein, somit sollte man bei starkem Wind mit großer Vorsicht an den Strand gehen. Das ist man als Bewohner der Küste eigentlich gewohnt, man wird aber öfter darauf achten müssen, dass es zu Sturmfluten kommen kann. Auch im Sommer!

Umgehen mit dem Anstieg des Meeresspiegels

  • Der Wasserstand steigt. In unserem Lebensraum kann man das sehen, wenn nach dem Niedrigwasser (Ebbe) das Wasser wieder aufläuft (Flut).
  • Die reale Höhe des Wasserstandes kann man am Besten an Messpfählen ablesen.
  • Die Erhöhung des Meeresspiegels ist durch den Vergleich mit älteren Messdaten möglich.
  • An der Küsten kann man aber auch die Erhöhung erkennen, wenn flach liegende Wiesen immer öfter unter Wasser stehen. Die Wassermassen sind zu stark als, dass man diese zurückdrängen kann.
  • Mit der Errichtung von Deichen kann man das Land vor Überflutung schützen. Die ersten Deiche vor mehr als 300 Jahren waren etwa 3 m hoch. Heute werden die Deiche bis 9,00 m hoch gebaut. Geht es noch höher? Technisch gesehen, ja! In Schleswig-Holstein hat sich der zuständige Landesbetrieb auf ein Sichheitspolster, auf die Deiche, von 0,50 cm eingestellt. Man wird diskutieren müssen, welche Entscheidungen man treffen muss, wenn ein solches Polster nicht reicht.
  • Bei den Dünen an der Westküste der Insel ist die Einbringen eines Sicherheitspolsters kaum möglich! Bei einem Anstieg des Meeresspiegels von 1,00 m werden wir in unserer Region neu nachdenken müssen.

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