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Bahnanreise nach Sylt
aktuelle Situation

Seit dem 11. Dezember 2016 verkehrt die Deutsche Bahn zwischen Hamburg und Sylt.

Betreiberwechsel zum 11. Dezember 2016 & Aktuelle Bahnsituation

Die Deutsche Bahn hat am 11. Dezember die Nord-Ostsee-Bahn im Regionalverkehr auf der Strecke Hamburg (Altona) - Westerland (Sylt) abgelöst. Der Betreiberwechsel erfolgte allerdings in einer Ausnahmesituation:

Im November 2016 wurden Kupplungsschäden bei den Waggons der Nord-Ostsee-Bahn festgestellt. Folglich wurden die 90 Waggons zur Überprüfung aus dem Verkehr gezogen. Da die Deutsche Bahn die Waggons von der Nord-Ostsee-Bahn übernommen hat, werden Ersatzzüge aus ganz Deutschland eingesetzt. Inzwischen konnten 16 Waggons der ehemals Nord-Ostsee-Bahn wieder in den Betrieb aufgenommen werden. Mittelfristig werden in einem Austauschverfahren sukzessiv weitere Ersatzzüge abgelöst.

Die Deutsche Bahn bittet vor dem Hintergrund der Sondersituation um Verständnis und informiert auf bauarbeiten.bahn.de über aktuelle Fahrplanänderungen.

>> Ausführliche FAQs der Deutschen Bahn <<

Fallen Züge aus? Wie pünktlich sind die Ersatzzüge?

Die Ersatzzüge fahren nach dem regulären Fahrplan. Da die Waggons alt und somit störanfälliger sind und aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit auch ganz unterschiedliche Reparaturen und Ersatzteile benötigen, können kurzfristige Zugausfälle und Verspätungen nicht immer vermieden werden. Seit Mitte Januar 2017 konnten Verspätungen und Ausfälle allerdings deutlich reduziert werden. Abweichungen zum Regelfahrplan werden fortlaufend in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn, beispielsweise auf bahn.de, im DB Navigator sowie über den DB Streckenagenten, bereitgestellt.

Ist genügend Platz in den Ersatzzügen?

Inzwischen verfügt die Deutsche Bahn über 108 Alt-Fahrzeuge, um die 90 aus dem Verkehr gezogenen Waggons zu ersetzen. Somit sind die anfänglichen Kapazitätsprobleme zu Hauptverkehrszeiten deutlich zurückgegangen. Aufgrund der eingesetzten Ersatzfahrzeuge stehen Ablage- und Abstellkapazitäten teilweise nicht im gewohnten Umfang zur Verfügung. Die Deutsche Bahn empfiehlt den DB Gepäckservice, mit dem Sie Ihr Gepäck im Vorfeld zu Ihrer gebuchten Unterkunft verschicken können.

Wie ist der Reisekomfort in den Ersatzzügen?

Generell handelt es sich bei den Ersatzfahrzeugen um betagte Fahrzeuge, die deutlich aufwändiger zu reinigen sind, störanfälliger sind und auch optisch nicht mehr dem Anspruch der Zeit genügen. Somit ist teilweise mit Komforteinbußen, wie z.B. nicht funktionierenden Türen, Toiletten oder Klimaanlagen, zu rechnen. Da die Ersatzzüge aus sehr unterschiedlichem Wagenmaterial bestehen, sind solche Einbußen häufig nur in einzelnen Waggons vorzufinden. Meistens schafft ein Waggonwechsel also schon Abhilfe.

Sind die Ersatzzüge barrierefrei?

Die meisten der auf der Marschbahn eingesetzten Altfahrzeuge sind leider nicht barrierefrei. Die DB hat versichert, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste selbstverständlich nicht von ihren Reiseplänen Abstand nehmen müssen. Sie bittet sie, vor Fahrtantritt Kontakt zur Mobilitätszentrale aufzunehmen, damit eine individuelle Lösung für die Fahrt gefunden werden kann. Fahrgäste, die Umsteigehilfe benötigen – das gilt auch für Menschen, die mit Kinderwagen oder Rollatoren unterwegs sind – müssen ihren Fahrtwunsch bis um 20 Uhr am Vortag der Reise anmelden. Züge des Fernverkehrs und des SyltShuttle Plus sind in der Regel barrierefrei nutzbar.

Mobilitätszentrale

Kann ich mein Fahrrad mitnehmen?

Da die Ersatzzüge nicht auf den Transport von Fahrrädern ausgerichtet sind und nicht immer über ein Mehrzweckabteil verfügen, kommt es in den Sommermonaten zu Kapazitätsengpässen, die eine Begrenzung der Fahrradmitnahme während der Hauptverkehrszeiten leider erforderlich machen. Somit gelten vom 07. Juli bis zum 30. September auf der Strecke Hamburg-Altona – Westerland (Sylt) veränderte Bedingungen der Fahrradmitnahme. Von 6 bis 9 Uhr und 15 bis 19 Uhr ist ein Zustieg mit Fahrrad nicht mehr möglich. Wer vor der Sperrzeit mit dem Fahrrad in die Bahn eingestiegen ist, darf bis zum Ziel durchfahren.

Alternativen für die Fahrradmitnahme

Vergünstigtes Mietrad buchen

Um dennoch in den Genuss eines Drahtesels zu kommen, kooperiert die DB Regio mit mietrad. Die Ermäßigung erhalten Sie ganz leicht: Beim Vorzeigen einer gültigen DB-Fahrkarte des Schleswig-Holstein-Tarifs oder eines tagesgültigen DB-Schleswig-Holstein-Tickets gewährt mietrad Ihnen 1 Euro Rabatt auf den Mietpreis für Premiumräder und 2 Euro Rabatt auf den Mietpreis für E-Bikes. Die mietrad-Station befindet sich gegenüber vom Westerländer Bahnhof. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten unter bahn.de/mietrad-sh.

Gepäckservice

Alternativ können Sie Ihr Fahrrad auch über den o.g. Gepäckservice versenden. Der Hermes Haus zu Haus-Service bietet einen bequemen Transport auch für Fahrräder an. Das Rad wird abgeholt und direkt auf Sylt zugestellt. Weitere Informationen unter bahn.de/gepaeck

IC-Fahrradmitnahme

In den täglichen IC-Verbindungen nach Sylt sind Fahrradplätze begrenzt verfügbar. Hier wird allerdings eine Reservierung für Ihr Fahrrad benötigt, die bis spätestens einen Tag vor Fahrtantritt erfolgen muss. Weitere Informationen zur Fahrradmitnahme im IC

SyltShuttle Plus

In den Zügen des Sylt Shuttle Plus stehen ab/bis Bredstedt oder Husum Fahrradplätze bereit. Das Ticket „Insel-spezial“ beinhaltet die Fahrt für eine Person sowie die Mitnahme eines Fahrrades.

Kann ich während des Ersatzkonzepts mit meiner SH-Tarif-Fahrkarte mit dem InterCity oder Sylt-ShuttlePlus fahren?

Generell gilt: Für den IC und den Sylt-ShuttlePlus benötigen Sie eine Fernverkehrs-Fahrkarte. Mit einer solchen Fernverkehrs-Fahrkarte können Sie auch jeden RE/RB nutzen. Der SH-Tarif (z.B. Einzelfahrscheine und Kleingruppenkarten), das SH-Ticket oder Schönes-Wochenend-Ticket gelten nicht im IC und Sylt-ShuttlePlus. Während des Ersatzkonzepts gilt folgende Sonderregelung: Fällt ein RE aus oder ist dieser sehr verspätet (>20 Minuten), ist der nächste verkehrende IC oder Sylt-ShuttlePlus für den SH-Tarif freigegeben.

Warum fahren die Ersatzzüge häufig ohne 1.Klasse-Wagen?

Das Hauptaugenmerk der DB liegt derzeit darauf, die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen und störanfällige Wagen möglichst nicht einzusetzen. Das hat zur Folge, dass der Komfort oder die eigentlich übliche Anzahl 1. Klasse-Wagen nicht immer zur Verfügung stehen.

Wie öffne ich die alten Türen in den Ersatzzügen?

Die Ersatzwaggons verfügen noch über die alten Bahn-Türen, die mit Druckluft arbeiten. Statt eines heutzutage gewohnten Knopfdrucks muss der Hebel manuell betätigt werden. Wichtig: die Blockierung der Türen löst sich ca. 6 Sekunden nach dem Stillstand des Zuges. Dann lassen sich die Türen meist ohne Kraftaufwand öffnen. Statt direkt nach dem Stillstand zu versuchen, die Tür mit vollem Körpergewicht zu öffnen, genügt es also schon, ein wenig Geduld zu haben.

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