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1 INSEL - 7 STUNDEN - 7 FOTOS
Hohe Klickrate beim
1. Fotomarathon Sylt

80 Teilnehmer gingen am 01. April an den Start / Ausstellung und Prämierung am 29. und 30. April

Auf die Plätze, fertig, klick. Am 01. April 2017 starteten in Westerland 80 Teilnehmer zur ersten Langstrecken-Fotosafari über die Insel. In sieben Stunden galt es sieben Fotos zu sieben Themen zu machen. Und die standen allesamt unter dem Motto „Inselmelodie“. Wo und wie die Teilnehmer ihre musikalischen Insel-Vibes aufs Querformat brachten war ihrer Fantasie und ihrem Durchhaltevermögen überlassen und einzig den Spielregeln anzupassen. Die Motive mussten am Abend in der richtigen Reihenfolge abgegeben und die drei vorab unbekannten Treffpunkte in einer vorgegebenen Zeit aufgesucht werden. „Gar nicht so einfach, auf Knopf- bzw. Auslöserdruck das passende Motiv zu finden. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt auf die Ergebnisse“, so Maike Belbe von der Sylt Marketing Gesellschaft (SMG), die gemeinsam mit dem Team vom Fotomarathon Bremen den ersten Fotomarathon Sylt organisierte. Pünktlich um elf Uhr schickten sie die Teilnehmer in Westerland auf die Strecke. Mit dem Startschuss gab es die ersten drei abzuarbeitenden Themen. „Westerland“ von den Ärzten, „Perfekte Welle“ von Juli und „Ich wär' so gerne Millionär“ von den Prinzen galt es, fotografisch umzusetzen. Eine kreative Herausforderung sowohl für die heimischen als auch für die weitangereisten Teilnehmer, die nun zu Fuß, per Fahrrad, Bus oder Auto ausschwärmten.

„Ich muss mich jetzt erstmal orientieren", so Rainer Eberhardt, der eigens für den Fotomarathon aus Baden-Württemberg angereiste. Mit der Inselkarte in der einen und der Kamera in der anderen Hand machte er sich auf Motivsuche in Richtung Kampen, der zweiten Station des Fotomarathons. Im Restaurant Kaamp Meren holte er sich wie seine 79 Mitstreiter den ersten Stempel und zwei weitere Themenvorgaben ab, die sich aus den Songs „Ein Tag am Meer“ von den Fantastischen Vier und Hans Albers „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“ ergaben. Allesamt fantasievoll umgesetzt auch von der jüngsten Teilnehmerin im Feld. Die elfjährige Mira Hornbogen machte sich mit ihrer Canon und Papa Helmut auf die Langstrecke. „Ich finde das hier alles sehr spannend. Ich kenne zwar nicht alle Songs, aber meine Schwester hat mir per Telefonkonferenz die Songtexte durchgegeben.“ Beim Thema „Westerland“ setzte sie in Anspielung auf den Bandnamen kurzerhand das Ärztehaus in der Friedrichstraße in Szene. „Es ist schon faszinierend, wie unterschiedlich die einzelnen Themen umgesetzt werden", so Steffi Urban vom Organisations-Team Bremen, die die Gäste in ganz unterschiedlicher Verfassung an den Zwischenstationen im Empfang nahm. „Euphorisch waren sie alle, einige aber schon auch ein bisschen unter Zeitdruck.“

Ob gestresst oder gechillt, für alle Teilnehmer stand als nächster Anlaufpunkt das Bistro Brot und Bier in Keitum auf dem Laufzettel. Spätestens hier zeigten sich die vielen unterschiedlichen Herangehensweisen. Martin Bergann aus Bremen zum Beispiel zeichnete die Noten aller Songs auf und integrierte sie in seine Aufnahmen. „Singen kann ich sie zwar nicht, aber ich hoffe, dass diese Idee bei der Jury gut ankommt.“ An seiner Strategie hielt er auch bei den beiden letzten Inselmelodien fest, die Nina Hagens „Du hast den Farbfilm vergessen“ und Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ thematisierten. Erschöpft aber zufrieden gaben die Teilnehmer vor einem weiten Horizont auf der Terrasse des Beachhouse Sylt in Westerland nach sieben Stunden ihre Speicherkarte ab um ihre fotografische Ausbeute einlesen zu lassen. Die Fotostreifen wurden anschließend ausdruckt und der dreiköpfigen Jury vorgelegt. Die beiden Inselfotografen Gernot Westendorf und Roman Matejov sowie die Galeristin Cornelia Kamp wählten in den folgenden Tagen den Sieger aus, der ihm Rahmen der Ausstellung am 29. und 30. April in den Räumlichkeiten der Sylter Werkstätten prämiert wurde. Gewonnen hat die Kielerin Lyuba Nesterovich mit der Startnummer 42.

Lust bekommen, mitzumachen?

>> Hier geht's zum 2. Sylter Fotomarathon am 18. April 2018 <<

Eine kleine Auswahl ...

... der eingereichten Fotos. Fotograf und Thema sind per Klick auf das jeweilige Bilder zu sehen. Alle Bilder sind bei Flickr zu finden.

Die Jury 2017

Der Inselfotograf

Roman Matejov

Schon in seiner frühen Kindheit wurde Roman Matejov von der Schwarz-Weiß Fotografie gefesselt. Damals in der Slowakei, wo er aufwuchs, drückte sein Vater ihm als 12-jähriger seine erste Kamera in die Hand und sagte: „Junge, mach das Beste draus!“. Seit diesem Tag wusste er über seine Bestimmung Bescheid. Die Art der Schwarz-Weiß Fotografie und die Magie der damals eigenen aufwendigen Film- und Fotoentwicklungen hat ihn jahrelang gefesselt. Seitdem ist viel passiert: aus Schwarz-Weiß wurde Farbe, aus Analog wurde Digital. Diese Möglichkeiten machten vieles einfacher. Roman findet aber, in dieser Epoche ging auch vieles verloren: Massenknipserei hat die Welt erobert, die Kostbarkeit einer einzelnen Fotografie, die man in eigenen Händen hält gibt es kaum noch. Für ihn war Fotografie immer ein Gefühl. Eine Emotion, die für immer festgehalten werden soll. Auf Sylt, wo er vor einigen Jahren als professioneller Fotograf anfing, entdeckte er diese Lücke, die er genau mit seiner Art der Fotografie füllt.

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Galeristin aus Leidenschaft

Cornelia Kamp

Die gebürtige Keitumerin verschlug es nach dem Insel-Abitur nach Kiel, wo sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin abschloss. Von der Ostsee ging es anschließend weiter an die Elbe. In Hamburg arbeitete Cornelia Kamp 15 Jahre in der Galerie Brockstedt, deren Schwerpunkt auf der klassischen Moderne - Neue Sachlichkeit und Realismus lag. Seit nunmehr über 20 Jahren ist Cornelia Kamp wieder in ihrem Heimatdorf Keitum anzutreffen. Dort betreibt sie ein Hotel mit Café und angegliederter Galerie, in der sie drei bis vier Ausstellungen im Jahr zeigt. Ihre Insel verlässt sie dabei regelmäßig, um auf Messen und Ausstellungen neue Künstler kennenzulernen und auf dem Laufenden zu bleiben.

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Fotograf und Verleger

Gernot Westendorf

Der gebürtige Kieler lebt seit 1988 auf Sylt. Eigentlich sollten es nur 20 Monate Zivildienst werden, aber ihm war schnell klar, dass ihn die Insel länger beschäftigen würde. Vorm ersten Moment an war er fasziniert von der Schönheit der Natur und dem Einklang von Wind. Wellen und Wolken, Dünen und Meer. Vom traumhaften Licht, das die Sylter Landschaften in immer neuen Farben malt. Genau diese Farbigkeit des Lichtes weckte in ihm die Leidenschaft zur Fotografie und macht seine Aufnahmen so unverwechselbar. Für Gernot Westendorf ist Fotografieren wie Meditieren. Wie ein Eintauchen in die magischen Momente der Insel. Seine Fotografien sind nicht nur aus großen Fotostrecken renommierter Reisemagazine bekannt. Die Motive zieren auch Kalender und Postkarten, die er im eigenen Verlag „Sylt und Art“ herausgibt. Gernot Westendorf lebt mit seiner Familie in Westerland.

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