© Bettina Bick

Zuversicht

Eine Online-Ausstellung der Sylter Kunstfreunde

Zum ersten Mal präsentieren die Sylter Kunstfreunde eine Ausstellung in der virtuellen Welt. Corona bedingt konnte die Gemeinschaftsausstellung nicht wie üblich in der Stadtgalerie Alte Post in Westerland stattfinden. Ausfallen lassen wollte der Verein die Ausstellung, welche unter dem Motto „Zuversicht“ geplant wurde, nicht. Deswegen wurde gegrübelt und überlegt, bis schließlich eine passende Online-Lösung gefunden wurde.  Dabei können die Kunstinteressierten die Bilder so betrachten, als ob sie an Galeriewänden entlang schlendern. Die technische Umsetzung hat der 2. Vorsitzender Niklas Boockhoff übernommen. Damit schauen die Sylter Kunstfreunde zuversichtlich ins neue Jahr und haben eine Möglichkeit geschaffen, ihr Angebot trotz der aktuellen Umstände zu präsentieren. Und das sogar über die Inselgrenzen hinaus.

Ein paar Stimmen der Mitglieder zu ihren Werken und Gedanken zur Zuversicht finden Sie hier:

Das Titelbild der Ausstellung

Das Titelbild „Zuversicht“ der diesjährigen Gemeinschaftsausstellung wird von Christoph Freier aus Keitum gestellt. Wir beobachten eine Frau und einen Mann beim Verteilen von Glückskeksen. Und das verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr.

Worte von Karin Koch

"Voneinander getrennt sein und sich trotzdem verbunden fühlen, das haben wohl viele Menschen in diesem Jahr erlebt. Plötzlich wachsen bisher normale Situationen zu ungewöhnlichen Herausforderungen, bringen jeden an deutlich gefühlte Grenzen. Trotz allen modernen Möglichkeiten der Kommunikation, die uns zur Verfügung stehen, kann jedoch niemals eine wahrhaftige persönliche Begegnung und physische Nähe einfach digital ersetzt oder dauerhaft kompensiert werden. Hoffen wir alle, dass diese Begrenzungen und Einschnitte nur ein vorübergehender Zeitabschnitt sind, der die Bedeutung von wirklicher menschlicher Verbindung hervortreten lässt!"

Das Motiv des Krabbenfischens zu Pferde...

mit Schleppnetz stammt von Irmtraut Antelmann. Die wenigen Fischer, die heute noch diese Fangmethode ausüben, sind zuversichtlich, dass ihr Beruf auch zukünftig  betrieben werden kann. Trotz der Schwere dieser Tätigkeit und der geringen Fangmengen, finden sich einige, die sich noch zum Krabbenfischer zu Pferde ausbilden lassen. Da diese über 500 Jahre alte,  traditionelle Fangmethode aus Belgien auf der Welt einmalig ist, wurde sie vor gut 7 Jahren zum UNESCO – Weltkulturerbe erklärt.

Der Zukunftsbeobachter von Kim Benck aus List...

reckt seinen Kopf mehr als gewöhnlich, will alles sehen, schaut sich in alle Richtungen um. Wer die Zukunft beobachten will geht mit großer Zuversicht durchs Leben. Das alles brauchen wir in diesen Tagen mehr denn je.

Die Aquatinta-Radierung von Thomas Landt

trägt den Titel „Die Arbeit der Zukunft wird auf die Glücksmöglichkeit des Menschen hin entwickelt“ und lässt zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Hans Jessel zeigt uns einen Hund,...

dem zwar das Wasser bis zum Halse steht, aber doch sehr zufrieden ist mit dem Moment.

Das Bild von Manuela Mordhorst entstand in Schweden...

auf ihrer jährlichen Malreise nach Smaland und der Insel Öland. Inspiriert von kurzen Nächten und einem frühen Morgen, in denen goldenes Licht auf den See vor dem Ferienhaus steht. "Wenn ich morgens auf diesen See blicke, dann sehe ich ein Füllhorn an Möglichkeiten, den Tag auszufüllen, die Schönheit der Natur und fühle eine tiefe Verbundenheit zur Natur, den Wäldern dort, dem See, und alles erscheint möglich zu sein. Dieser Blick Jahr auf Jahr füllt mich immer sehr mit Zuversicht an, mit Freude auf das was kommen mag. Wenn der Tag noch unberührt vor einem liegt und einen zu überraschen vermag.“
Angela Fusenig nennt ihr Bild "Blick in die Zukunft“… „Und der feste Glaube, daß sie Gutes bringt und wir wieder voller Zuversicht in die Zukunft blicken können."

 

Martin Schlums nennt sein Werk...

"Neue Wege“ und weiter: „Zuversicht ist Glaube an neue Wege, wenn man alte nicht mehr gehen kann."

Helga Sassenberg schreibt

„Meine Arbeit „Summerday“ aus dem Jahr 2016 spiegelt positive Gedanken wieder an Augenblicke der Freude, an bunte Sommertage in der Natur. Tage, die bereits vergangen sind, aber auch mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen. In der Hoffnung auf wiederkehrende, unbeschwerte Sommertage."

 

Bettina Bick aus Hamburg: "Lockruf"

 "Es zieht den Betrachter hinein ins Bild, ins Blaue und Ungewisse vielleicht, man möchte den Weg durch die Dünen sofort betreten. Zum Meer hin. Es atmet Leichtigkeit und die Freiheit, die wir alle empfinden, wenn wir das Meer zum ersten Mal wiedersehen. Ein Wintermorgen, frostig, es hat leicht geschneit, die Sonne kommt durch die Wolken, dem können wir uns kaum entziehen. Ein Versprechen, das eingelöst werden soll. Die Sehnsucht nach Weite und Seelenfrieden. Das Wesentliche, auf das wir alle zurückgeworfen wurden in 2020. Wohin der Weg uns führt, der noch offen und nebelverhangen scheint, wird sich zeigen, aber es wird gut sein. Und vielleicht gibt es ja auch mal wieder Schnee... "

Cornelia Göricke-Penquitt hat die Masken kreativ...

in ihrem Kunstwerk weiterverarbeitet: "Was kann man mit den Masken, die wir zur Zeit tragen, kreativ anfangen? Haben sie nicht Ähnlichkeit mit Blüten, die sich entfalten? Gibt es vielleicht eine Metamorphose zu etwas Erfreulichem? Das waren meine Gedanken, die zu diesem Bild (und ein paar ähnlichen) führte."

Silke Gebauer-Jorzick: "Von der Freiheit des Vogels im Käfig zu singen“

"Dieses Bild steht, mit vielen anderen Bildern, die ich während der Corona Zeit gemalt habe, jetzt in den verschlungenen Fluren einer umgebauten Fabrik in Hamburg Ottensen, die wir vor 30 Jahren mit Kind und Kegel (13 Familien plus Kinder) umgebaut haben und seitdem dort leben. Hier können meine Bilder Tag und Nacht besichtigt werden. Die Hausbewohner schlendern an ihnen vorbei, mit oder ohne „Sektglas“, auch mal mit Wäschekörben oder schweren Einkaufstüten, zuversichtlich oder verzagt. Im Wechselbad der Gefühle … aber live."

Frank Stahlberg aus Worpswede: „Au revoir Tristesse"

"Auch in der grauesten Tristesse, wie wir sie ja derzeit auch coronabedingt erleben, lässt sich mit Optimismus und Lebensmut, Zuversicht und Lebensfreude finden, wie uns oft Kinder zeigen, die eigentlich ganz besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden und dennoch immer wieder Lichtblicke in die Trübnis bringen.“

Petra Nies

Wir wollten auf keinen Fall eine Ausstellung unter dem Motto „Zuversicht“ ausfallen lassen, wo dieses Thema doch so perfekt passt.

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08.07.2021 - 15.07.2021
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