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Sylter Kulinarik

Die von heimischen Produkten geprägte Frischeküche ist längst über die Inselgrenzen hinaus in aller Munde.Kein Wunder: Die Sylter Botschafter des guten Geschmacks punkten regelmäßig bei den gestrengen Kritikern internationaler Feinschmecker-Bibeln. Matjes oder Austern, Strandbistro oder Sterneküche: Sylt bietet Gaumenfreuden für jeden Geschmack.

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“

Ist ja nun nicht grade so, dass sie auf Sylt auseinanderfallen würden, trotzdem - es wäre viel zu schade, von den Gaumenfreuden der Insel nicht wenigstens mal zu naschen: Sylt ist als lukullisches Aushängeschild mit Bestnoten in aller Genießer Munde. „Seeluft macht hungrig“, aber „der Appetit kommt beim Essen“. Oder beim Lesen der Speisekarten: Mehr als 200 Lokalitäten bieten – wie könnte es anders sein - viel frischen Fisch und Muscheln, ebenso köstliche regionale und internationale Fleischspezialitäten und vegetarische Leckereien. Das alles mit Sylter Gastlichkeit serviert und mit Sonnenuntergangsblicken fein abgeschmeckt.

Ob Sie sich nun das Meer im Blick oder den Himmel voller Sterne wünschen, Klassiker lieben oder Experimente wagen wollen: Ein einziger Urlaub wird gar nicht reichen, sich durchs ganze Paradies zu schlemmen. Aber irgendwo muss man ja anfangen…

Themen diesere Genuss-Seite:

Sterneküche

Das Sylter Firmament leuchtet hell und genussvoll

Mit Johannes King vom Söl’ring Hof (Rantum) wartet die Genussinsel Sylt mit einem Zwei-Sterne-Restaurant auf. Der Küchenchef erhielt zudem vom Restaurantführer „Gault Millau“ erneut eine Spitzenbewertung: 17 von 20 möglichen Punkten – wobei 20 Punkte grundsätzlich nicht vergeben werden. Ebenfalls ein Stern erstrahlt zudem wie schon in den Vorjahren über Holger Bodendorfs Restaurant im Tinnumer „Landhaus Stricker“. Der „Gault Millau“, der nach dem französischen Schulnotensystem beurteilt, gibt dem Küchenchef sogar 18 Punkte, attestiert ihm damit „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung“.

Ausgezeichnet

Ihre Ausnahmestellung als die deutsche Genussinsel beweist Sylt auf der gesamten gastronomischen Linie. Als "besondere Adresse für kleinere Budgets" wurde das „Bistro Stadt Hamburg“ in Westerland mit einem „Bib Gourmand“ versehen und damit von den Testern des Guide Michelin für seine regional geprägte Küche mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Prämiert für ihren guten Geschmack wurde auch eine Sylter Sommelière: Bärbel Ring, für den Weinkeller und das Zwei-Sterne-Restaurant im „Söl’ring Hof“ in Rantum zuständig, wurde vom internationalen Fachmagazin „Rolling Pin“ als „Sommelière des Jahres“ ausgezeichnet.

gastronomische Vorposten

Strandbistros

Näher am Meer können Sie insulare Leckereien von Sylt nicht genießen – außer Sie picknicken am Flutsaum. Mit der Brandung im Blick schmeckt der Fisch fast wie selbstgefangen. Rotwein zum Sonnenuntergang, frischer Fisch als Mittagsimbiss, hausgebackener Kuchen an stürmischen Nachmittagen auf Sylt – in den Standbistros, die sich wie Perlen an der Sylter Küste aneinander reihen, ersetzt Lässigkeit den Dresscode. Ob Surferboy mit Sixpack oder Vorstandsvorsitzender mit kleinem Wohlstandsbauch: Hier sind alle gleich. H&M meets Dolce&Gabbana. Zum Meeresrauschen gesellen sich gern loungige Klänge, die mit der untergehenden Sonne auch in schnellere Beats übergehen –viele der Strandbistros sind angesagte Partylocations für laue Sommernächte.

Sylter Strandbistros im Überblick
Mit Herz und Tradition

Gastronomische Neueröffnungen

Manche sind lang ersehnt, andere Überraschungen -  hier eröffnen nicht einfach Gastronomien, hier eröffnen sich ganz neue Perspektiven.

Wir stellen Ihnen die Neuen in der Sylter Genusswelt vor. Ausprobieren lohnt sich!

Neue Restaurants entdecken
Picknick auf Sylt
Am Wattenmeer, Strand oder Deich

Picknick auf Sylt

Picknicken auf Sylt ist ein Dinner in der ersten Reihe. Natürlich auch als Brunch möglich oder als Sonnenaufgangserlebnis. Denn wenn Sie erstmal auf Ihrer Decke Platz genommen haben, ist das wie ein Haus gebaut zu haben. Mit Megafenster halt. Ohne Begrenzungsrahmen. Perfekt. Ja, gut, außer bei Regen…

Wir haben jedenfalls inselweit die drei schönsten Spots zusammengetragen, die für jede Tageszeit sonnige Genüsse bereithalten. Und damit Sie gut gerüstet sind, bieten Feinkosttheken und Weinstuben, Käseläden und Konditoreien allerhand Lieblingsleckereien und Neuentdeckungen.

Picknick-Tipps
Salz statt Sterne

Alexandro Papes neues Genusskonzept

Kennen Sie das? Sie kommen nach einer Auslandsreise heim, hatten wochenlang tolles Essen, kreolisch, indisch, japanisch, und jetzt haben Sie… ja, Lust auf ein richtig tolles Brot. Und auf ein richtig gutes Bier. Typisch deutsch? Mag sein, aber ist an regionaler Ess-Leidenschaft irgendetwas verkehrt? Nö, finden wir. Und bei allem Nachdenken fiel uns nicht ein, welches Lebensmittel wir eher auf eine einsame Insel mitnehmen würden als Brot. Jeden Tag Pommes? Au weia… Jeden Tag Sushi? Ähm, tja… Oder jeden Tag Schmorbraten? Also, nun… Aber jeden Tag Brot? Na selbstredend! Weil das so vielfältig ist. Weil das seit Kindesbeinen ein Zuhause ist. Weil das immer und überall schmeckt – wenn es so richtig gut gemacht ist... weiterlesen

Insel-Blog

Blog: Der kulinarische Superlativ

Göttlich.
Einfach nur göttlich.
Für mich ist dieses Wort der absolute Superlativ, wenn ich etwas Kulinarisches außerordentlich köstlich finde. Ich bin mir durchaus im Klaren darüber, dass ich dieses Wort für meinen eigenen Nutzen zweckentfremdet habe. Wie und wann genau das passiert ist, kann ich nicht mehr so ganz erklären. Leider. Ist aber auch nicht weiter wichtig. Es sei mir bitte verziehen... Fakt ist, wir durchleben aktuell auf der Insel die sogenannte Hochsaison. Es ist Sommer, die Sonne scheint, Gäste und Insulaner sind auf der Suche nach ungestörten Ecken und freien Tischen in den zahlreichen Sylter Restaurants und Strandbistros. Wenn man sich auf der Insel nur ein wenig auskennt, dann findet man sehr schnell den einen oder anderen wundervollen Strandabschnitt, der nicht überfüllt ist... weiterlesen im Insel-Blog

Kulinarische Events

Entdecken Sie die insularen Köstlichkeiten in guter Gesellschaft bei den zahlreichen kulinarischen Veranstaltungen!

Mittwochs und Samstags

Wochenmarkt in Westerland

Zweimal in der Woche füllt sich der Rathausplatz in Westerland mit den Ständen heimischer Produzenten. Neben Bio-Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Käsespezialitäten werden auch handgemachte Produkte angeboten. Zum Beispiel Müsli, Kerzen und Keramik der Sylt Werkstätten.

April bis Oktober
mittwochs und samstags
07.00 - 13.00 Uhr

 

Sylter Naturprodukte

Heimische Produkte der Insel

Wenningstedt-Braderup

Das Erdbeerparadies

Vor 35 Jahren haben Eckehard und Tina Volquardsen in Morsum probeweise und ganz verhalten der Erdbeerzucht auf Sylt eine Chance gegeben, und ganz schnell war der Siegeszug der roten Früchtchen nicht mehr aufzuhalten – die schmeckten nämlich auch anderen richtig gut. Und so blühten in den Braderuper Wiesen schon zwei Jahre später Elsanta und Korona, Pegasus und Honey Oye. Was für Namen für Erdbeeren… die müssen Sie sich nicht merken, es reicht, wenn Familie Volquardsen und ihr Team vom Erdbeerparadies Sylt die Erntezeiten der unterschiedlichen Sorten im Blick haben. Nach jahrzehntelanger Erfahrung kein Thema mehr, nur manchmal lässt der Sommer ja doch etwas auf sich warten... weiterlesen

Der Weinberg ruft

Sylter Wein

Sommelier Nils Lackner leitet eine kulinarisch-kulturelle Expedition durch Keitum.
Der Weg auf den Genussgipfel führt durch einige Jahrhunderte Inselgeschichte und die noch junge Vergangenheit der beiden Sylter Weine Söl´ring und Sölviin.
Erstmal einen Schnaps. Nils Lackner hat seine Gruppe vor den Walkieferknochen des Heimatmuseums versammelt und verteilt kleine Kräuterschnäpse. Acht Dänen warten darauf, alles über die Entwicklung Keitums vom Seefahrer- zum Weindorf zu erfahren. Die edlen Tropfen, um die es hier eigentlich geht, hält er erstmal zurück und startet mit Hochprozentigem. »So ein rustikales Getränk passt besser zu den alten Seefahrern. Skål!«

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Inselkartoffeln

Über drei Tonnen Kartoffeln bewegen zwei Morsumer Männer an manchen Tagen, Kilo für Kilo per Hand. Ein ehrliches, ein erdiges, ein echtes, ein köstliches Inselwerk, das einiges über Menschen verrät und drei Feinde hat: Betrug, Schummelei und Klau.
Boy Henning »Henne« Hoffmann hat stahlblaue Augen, ein weites Herz, Sinn für trockenen Humor, viel Verantwortungsgefühl und keine Lust sich aufzuregen. Warum auch? Da sitzt er auf einer Holzbank auf dem Hof. Weiße Wände, blaue Türen.


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Sylter Milch

Der Milchbauer von Morsum

Jens Nielsen kultiviert Weideland und Tradition. Milchproduktion ist bei ihm mehr als ein Geschäft: Sie ist Handwerk und Lebensprinzip zugleich. Einblicke in eine Welt, in der Zufriedenheit noch irgendwo zwischen Warft und Weide zuverlässig gedeiht. Manchmal, unterwegs auf seinem Trecker, hält Bauer Jens Nielsen einen Moment inne. Das Nachmittagslicht streicht warm über die Weiden. Möwen segeln träge im Wind. Man hört nichts außer
dem Zwitschern der Vögel, draußen auf den Wiesen am Deich, wo jeder Besucher mit einer Vorwarnzeit von fünf Minuten ankommt – so weit kann der Blick schweifen. »Da draußen ist die Welt noch in Ordnung,« erzählt Bauer Nielsen, locker an die Tür seiner Meierei gelehnt.


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Sylter Royal

Deutschlands einzige Austernzucht

Sie ist zickig, überaus sensibel, hat ihre Launen, friert schnell und haut im Sommer manchmal eiskalt einfach ab: Bis die Sylter Auster auf dem Teller landet, hat es eine Handvoll starker Männer im Watt vor List nicht immer leicht mit ihr. Regelmäßig müssen die rund 15 Kilo schweren »Poches«, in denen die Austern im Watt vor List hausen, einzeln von Hand gründlich durchgerüttelt werden.

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Sylt-Mari im Rosenglück

Sylter Rosen - Der Duft der Insel

Eine rote Ape knattert auf drei Rädern Richtung Westerland zum Wochenmarkt. Am Lenkrad sitzt Mareike de Buhr, an Bord hat sie Sirup, Fruchtaufstrich, Kuchen – alles mit Blüten aus der Sylter Rose (auch Heckenrose oder Rosa Rugosa genannt) zubereitet. „Während meiner Zeit im Hotel Budersand lernte ich Sven Jacobsen kennen, der seine Rosen-Marmelade vorstellte“, erinnert sich die gelernte Gourmet-Köchin und öffnet ein paar Gläser, stellt die Löffel hin, Brot dazu. „Irgendwann fragte er mich dann, ob nicht jemand Zeit hätte mit ihm Rosenblüten zu sammeln. Und während der Ernte vereinbarten wir, dass ich seine Marmelade auf dem Wochenmarkt verkaufe.“ Mit der Zeit entwickelte Mareike eigene Kreationen. „Einfach nur Marmelade, das würde der Rose nicht gerecht“, meint sie. So entwickelte sie ein Chutney, Kandis mit Rosenblüten, Kuchen, Sirup und Rosen-Salz. Produziert wird ausschließlich mit auf Sylt gesammelten Rosen sowie ohne Farb- und Konservierungsstoffe. Gesammelt wird üblicherweise zwischen Ende Mai und Ende Juni. Natürlich geht das nur abseits der Straßen, nicht direkt vom Boden und außerhalb von Naturschutzgebieten.“

Mareike de Buhr trifft man immer mittwochs und samstags auf dem Wochenmarkt in Westerland. Ihre Produkte gibt es unter anderem auch bei Vino Vin in Tinnum und im Internet auf www.sylt-mari.de.

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