Corona-Vorgaben und hilfreiche Tipps für Sylter Betriebe

Offizielle Verordnungen des Landes Schleswig-Holstein

Zusammenfassung des aktuellen Erlasses für Sylter Betriebe (gültig ab 04. Januar 2022)

§ 2 Kontaktbeschränkungen:

  • Es dürfen sich nur noch höchstens zehn Personen gleichzeitig im privaten, als auch im öffentlichen Raum treffen – unabhängig vom Impfstatus. Kinder unter 14 Jahren werden dabei jedoch nicht mitgezählt.
  • Bei privaten Treffen innerhalb geschlossener Räume, an denen mindestens eine Person (ab 14 Jahren) teilnimmt, die nicht geimpft oder genesen ist, darf die Zusammenkunft höchstens aus den Mitgliedern zweier Haushalte bestehen; aus einem dieser Haushalte dürfen zudem höchstens zwei Erwachsene sowie zuzüglich deren minderjährige Kinder teilnehmen.
  • Im privaten und öffentlichen Raum wird es empfohlen, zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

§ 2a Mund-Nasen-Bedeckung:

(1) Soweit nach dieser Verordnung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist, sind Mund und Nase so zu bedecken, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird; eine Bedeckung mit Hand oder Arm oder die Verwendung einer Maske mit Ausatemventil oder eines Visiers reicht nicht aus.

  • Soweit nach dieser Verordnung das Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung vorgesehen ist, gilt Absatz 1 mit der Maßgabe, dass eine  OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 zu verwenden ist.

In geschlossenen Räumen, die öffentlich für Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besucher zugänglich sind, und an Arbeits- oder Betriebsstätten in geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe des Absatz 1 zu tragen (Im Einzelhandel und im öffentlichen Personenverkehr herrscht Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung).

Maskenpflicht gilt nun auch:

• bei Veranstaltungen in Innenräumen unter 2G Bedingungen, bei denen weitere getestete Personen nur zugelassen sind, wenn diese zu beruflichen Zwecken anwesend sind,
• bei Versammlungen in Innenräumen, wenn nicht 3G gewährleistet ist,
• in Innenbereichen der Gastronomie für Gäste, die sich nicht an ihrem festen Sitz- oder Stehplatz befinden, sowie für Gastwirtinnen und Gastwirte und ihre Mitarbeitenden
• In Diskotheken, Bars und ähnlichen Einrichtungen gilt eine zusätzliche Testpflicht (2G+) Neu ist, dass Besucher künftig einen PCR-Test vorlegen müssen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt.

§ 3 Einrichtungen mit Publikumsverkehr:

  • Für sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und Sammelumkleiden sowie die Nutzung von Saunen und Whirlpools ist ein Hygienekonzept notwendig
  • enge Begegnungen von Besucherinnen und Besuchern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden reduziert
  • Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind.

§ 4 (1) Hygienekonzept mit folgenden Aspekten:

  1. Regelung der Besucherströme
  2. Regelmäßige Reinigung von häufig berührten Oberflächen
  3. Regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen
  4. Regelmäßiges Lüften der Innenräume

Konzept ist auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen und es ist über Umsetzung Auskunft zu erteilen.

§ 4 (2) Kontaktdatenerhebung:
Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail der Gäste/Kunden sind für einen Zeitraum von 4 Wochen ausschließlich zum Zweck der Nachverfolgung aufzubewahren und dann zu vernichten (gilt auch bei Nutzung einer Anwendungssoftware). Der zur Datenerhebung Verpflichtete hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Soweit gegenüber dem zur Erhebung verpflichteten Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein. Falsche Angaben stellen eine Ordnungswidrigkeit dar.

§ 4 (3) Testnachweis:
Soweit nach dieser Verordnung ein Testnachweis im Sinne von § 2 Nummer 7 SchAusnahmV erforderlich ist (nicht für Personen mit Impf- oder Genesenennachweis), genügt auch der Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und die zugrunde liegende Testung maximal 48 Stunden zurückliegt oder bei Schülerinnen und Schülern unter Aufsicht der Schule erfolgt ist und maximal 24 Stunden zurückliegt

§ 5 Veranstaltungen:

  • Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen als Teilnehmer/innen eingelassen werden:
    • es dürfen nur geimpfte oder genesene Personen mit Nachweis im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV teilnehmen;
    • Kinder bis zur Einschulung
    • minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden
    • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.
    • es gelten Ausnahmen bei einzelnen Veranstaltungen und Einrichtungen, siehe Landesverordnung

§ 7 Gaststätten:

  • Der Betrieb von Gaststätten ist unter diesen Bedingungen erlaubt:
    • es liegt ein Hygienekonzept vor
    • die Kontaktdaten der Gäste können freiwillig innerhalb geschlossener Räume erhoben werden
    • innerhalb geschlossener Räume dürfen nur geimpfte oder genesene Personen bewirtet werden, sowie Kinder bis zur Einschulung, minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen
    • in Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet, dürfen nur Beschäftigte eingesetzt werden, die dort entweder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder spätestens alle 72 Stunden einen Testnach­weis vorgelegt und die Vorlage schriftlich bestätigt haben
    • Diskotheken und ähnliche Einrichtungen dürfen innerhalb geschlossener Räume nur Personen eingelassen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen Test nachweisen können (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test) Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt.

§ 8 Einzelhandel:

  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht für Kundschaft und Personal
  • es gilt die 2G-Regel, sowie für Kinder bis zur Einschulung, Minderjährige, die im Rahmen der Schule regelmäßig getestet werden und für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können und getestet sind
  • es gibt Ausnahmen, wo die 2G-Regel nicht greift, bspw. Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken etc.
  • Ein Hygienekonzept für die Verkaufsstelle muss vorliegen
  • Handdesinfektion ist im Eingangsbereich bereitzustellen

§ 9 Dienstleistungen:

  • Dienstleistungen mit Körperkontakt sind wieder erlaubt, allerdings gilt:
    • Dienstleister/innen UND Kunden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
    • nur geimpfte/genesene Personen dürfen die Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sowie Kinder bis zur Einschulung, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen
  • Ein Hygienekonzept muss vorliegen

§ 10 Freizeiteinrichtungen:

Freizeit- und Kultureinrichtungen können unter folgenden Bedingungen wieder öffnen:

  • Ein Hygienekonzept ist zu erstellen.
  • Es dürfen nur geimpfte oder genesene Personen mit Nachweis im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV teilnehmen; sowie Kinder bis zur Einschulung & minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen

Für Bibliotheken und Archive gilt: Besucherinnen, Besucher und Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr haben eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2a zu tragen! Es gilt nicht 2G, falls sich der Zutritt um berufliche, dienstliche oder geschäftliche Gründe handelt

§ 11 Sport:

Innerhalb geschlossener Räume dürfen nur geimpfte oder genesene Personen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Sportausübung eingelassen werden sowie Kinder bis zur Einschulung & minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen

§ 14 Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen:

  • Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Einrichtungen zur stationären medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter erbringen ihre Leistungen in einem dem jeweiligen Infektionsgeschehen angemessenen Rahmen. Sie können Betretungsbeschränkungen zum Zwecke des Infektionsschutzes erlassen.
  • Es dürfen nur getestete/geimpfte/genesene Personen aufgenommen werden, anderen soll der Zugang verweigert werden.

§ 17 Beherbergungsbetriebe (auch Privatvermieter, Campingplätze und Jugendherbergen):

  • Hygienekonzept erforderlich
  • Kontaktdatenerhebung aller Gäste gemäß § 4 (2)
  • bei der Anreise für private Übernachtungsgäste gilt 2G+ (maximal 24 Stunden alter AntigenSchnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test). Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt
  • Eine Beherbergung ist nur erlaubt für:
    • Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen sind und zusätzlich getestet sind, Kinder bis zur Einschulung, minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen
    • in Bereichen, in denen regelmäßiger Gästekontakt stattfindet, dürfen nur Beschäftigte eingesetzt werden, die entweder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder spätestens alle 72 Stunden einen Testnachweis vorlegen
  • Bei geimpften und genesenen Personen nach § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV tritt der Impfnachweis nach § 2 Nummer 3 SchAusnahmV oder der Genesenennachweis nach § 2 Nummer 4 SchAusnahmV an die Stelle der Testnachweise.
  • Abweichend dazu, dürfen auch Personen beherbergt werden, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind und ausschließlich aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen oder aus medizinischen oder zwingenden sozialethischen Gründen übernachten.

§ 21 Ordnungswidrigkeiten

  • Wer vorsätzlich eine Person entgegen den oben genannten Regelungen beherbergt oder als Reisender falsche Angaben zu den oben genannten Regelungen trifft, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz.
Bußgeldkatalog bei Nichteinhaltung der Corona-Regeln
Tragepflicht von medizinischen Masken (Mund-Nasen-Bedeckung), gültig ab 15. Dezember 2021

Maskenpflicht gilt nun auch ab dem 15.12.2021:

• bei Veranstaltungen in Innenräumen unter 2G Bedingungen, bei denen weitere getestete Personen nur zugelassen sind, wenn diese zu beruflichen Zwecken anwesend sind,
• bei Versammlungen in Innenräumen, wenn nicht 3G gewährleistet ist,
• in Innenbereichen der Gastronomie für Gäste, die sich nicht an ihrem festen Sitz- oder Stehplatz befinden, sowie für Gastwirtinnen und Gastwirte und ihre Mitarbeitenden
• In Diskotheken, Bars und ähnlichen Einrichtungen gilt eine zusätzliche Testpflicht (2G+) (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test) Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt.

Ebenfalls gilt hier weiterhin die Maskenpflicht:

  • im ÖPNV
  • für Beschäftigte & Besucher in Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels
  • für Gäste und Beschäftigte mit viel Publikumsverkehr besteht, wenn sie keinen Impf-/Genesenen-/Testnachweis vorlegen

In Westerland herrscht zusätzlich am Bahnhofsplatz und dem ZOB eine Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung. Darüber hinaus müssen Mund-Nasen-Bedeckungen auch an den anderen Bahnhöfen auf Sylt getragen werden.

Erlaubt sind:

  • Medizinische Masken (OP-Masken oder Masken mit den Standards KN95/N95 oder FFP2)

Nicht erlaubt sind:

  • Bedeckung mit Hand oder Arm
  • Verwendung einer Maske mit Ausatemventil
  • Durchsichtige Kunststoff-Visiere (Face Shields)
Aktuelle Meldung des Landes SH

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