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Herbst

Herbstwetter im Listland

BFDler Jan über den ersten Herbststurm und die Schönheit der Natur.

Oktober ist es schon, und der ist auch schon wieder fast vorüber…und deutlich spürbar ist der Herbst! Man sieht die Pfuhlschnepfen-Schwärme über die Wattflächen ziehen und auf den Wiesen sitzen laut schnatternd die großen Gänsescharen. Mit den ersten Zuggänsen haben für uns vor einiger Zeit auch die jährlichen Gänsezählungen begonnen, bei denen wir zählen und notieren, in welchem Gebiet wann welche Gänseart wie häufig rastet. 

Aber nicht nur die Zugvögel kündigen die neue Jahreszeit an, auch das Wetter hat sich geändert! Im letzten Monat hatte ich eine Wattführung, bei der innerhalb kürzester Zeit ein so dichter Seenebel aufgekommen ist, der den Rest der Welt um einen herum in einen magischen, undurchsichtigen Schleier gehüllt hat. Uns umgab eine mystische Atmosphäre, die alles unwirklich erscheinen ließ. Aber genau so schnell wie die Nebelschwaden aufgezogen waren, so schnell waren sie auch wieder verflogen.

Noch viel aufregender als der Seenebel im Watt war allerdings der erste Herbststurm dieses Jahr Mitte September, der erstaunlich früh auftrat! Der Wind frischte über den Tag hin immer mehr auf, sodass bei uns im Erlebniszentrum alle Veranstaltungen im Freien abgesagt wurden. Auch ein Teil der Züge auf die Insel fuhr nicht und die Syltfähre sah mit steigendem Wasserstand auch davon ab vom Anleger abzulegen. Natürlich wollten wir uns alle aus der WG das Naturschauspiel nicht entgehen lassen und sind nach Feierabend – zu Hochwasser hin – ins Auto gestiegen und zum Weststrand gefahren. Schon auf dem Weg dorthin war der Sturm deutlich spürbar, nicht nur durch die Böen die das Auto trafen, sondern auch durch die weit unter Wasser stehenden Salzwiesen an denen wir vorbeikamen. Am Weststrand angekommen gestaltete sich schon der Weg über die Dünen durch peitschenden Regen und fliegende Sandkörner als ungemütlich. Auf der Dünenspitze angekommen musste ich mich sogar festhalten, um von den Windböen nicht umgeweht zu werden! Der Strand war fast vollkommen überspült und das Häuschen der Rettungsschwimmer lag mitten in der Brandung.

Es war ein unglaubliches Gefühl in dem Getöse zu stehen und sich richtig durchpusten zu lassen. Ich bin sehr gespannt, ob ich in diesem Herbst noch weitere dieser Naturschauspiele erleben kann, oder ob die folgenden Stürme ein Stückchen schwächer werden.

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Jan Ullemeyer

Für ein Jahr Bundesfreiwilligendienst im Erlebniszentrum Naturgewalten in List habe ich endlose Weinberge gegen weite Dünenlandschaften getauscht.
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