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Genuss

Friesische Kochkunst unter Reet

Lust auf traditionsreiche Sylter Kreationen? Unsere Bloggerin Heide nimmt Sie mit in die "Alte Friesenstube".

Anlässlich eines Besuchs von unserer Hamburger Familie waren wir mal wieder in der „Alten Friesenstube“ zu Gast - ein von uns immer wieder gern ausgewähltes Ziel, nicht nur, um liebe Freunde von auswärts auszuführen. Dieses Restaurant ist für mich immer  ein Garant für ausgezeichnete friesische Küche und Gemütlichkeit, zudem spiegelt das älteste Haus von Sylt (erbaut im Jahre 1648) auch die ursprüngliche Schönheit unserer Insel wider - somit ein wundervoller Ort um sowohl den Hunger nach gutem Essen als auch nach etwas Tradition zu stillen.

Sobald wir die blaue Tür passierten, wurden wir liebevoll von den Gastgebern und dieser wohligen Atmosphäre in den niedrigen Räumlichkeiten mit viel Kerzenschein empfangen. Bei einem leckeren Aperitif stöberten wir in der auf Friesisch verfassten Speisenkarte und wurden auch schnell fündig:

Aufgrund des herrlich sonnigen, jedoch recht kalten Tages entschieden wir uns als Vorspeise fast alle für eine Suppe - die „Zippelsupp - Oole Fresenstur“, die „Bouillabaise vun edlen Fisch“ sowie eine „Rote-Beete-Apfel-Supp“ von der Tagesempfehlung - alle drei Suppen waren sehr lecker und fein abgeschmeckt. Die vierte Vorspeise - bestellt von der Person, die sich mal wieder nicht entscheiden konnte - stellte sich ebenso als Köstlichkeit heraus; als „Variationen vunt Vörspiisen“ wurde ein Tatar vom friesischen Ochsen, Ziegenkäse im Speckmantel, Jakobsmuschel auf Wakame-Algen-Salat und ein Scampo auf Rote-Beete-Carpaccio gereicht - jede einzelne Köstlichkeit liebevoll angerichtet und so schmackhaft!

An dieser Stelle möchte ich nur ganz kurz die Begleitung unserer Vorspeisen, den überaus köstlichen Weissburgunder Großes Gewächs aus dem Jahr 2012 von Schloss Proschwitz, erwähnen - wohlgemerkt aus Sachsen, einem Weinanbaugebiet, das man auf nicht vielen Weinkarten findet. Auch in Sachen Wein ist ein Besuch in der alten Friesenstube dank Sebastians gut sortierter Weinkarte wirklich immer lohnenswert!

Auch die Hauptgänge waren ein Gedicht auf Friesisch - „Filet vom freelopen Schaap mit aanmaakte Knoblauchfunk, mediterran Gemös und Kartüffelgratin“, „Maispouladenbost op Arften-Kapern-Püree“, „See-Duevel-Stücken im Serrano-Schinken-Övertrecker mit Scampi“ und „Braaden Aant mit Rotkraut un Kartüffelklüten“. All diese Gerichte zeigten eine gekonnte und vor allem sehr schmackhafte Umsetzung der Kombination aus regionaler und mediterraner Küche auf. 

Glücklich, gesättigt und zufrieden verzichteten wir dieses Mal auf ein Dessert, wir freuen uns aber schon sehr auf den nächsten Besuch!

Tags:
  • Genuss
  • Inselliebe
  • Heide Höhne

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Heide Höhne

Ich liebe die Insel, ihre verschiedenen Facetten und ganz besonders ihre kulinarischen Genüsse.
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