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Inselliebe

Anker mal.

Alles, was du suchst, findest du am Meer.

Es ist Ende Mai. Das Wetter zeigt sich gewohnt launisch, die Insel nach wie vor liebenswert. Ich stehe mit einem warmen Chai Latte auf der Westerländer Promenade. Leise tönt Musik aus der Crêperie am Meer und der Geruch von Nordsee, Crêpes und Kaffee benebelt meine Sinne. Hier lässt es sich aushalten. Hier kann ich ewig bleiben.

Mir tippt jemand auf die Schulter und ich bin zurück. Zurück im Alltag, im Leben. „Marie, du bist ja immer noch auf der Insel. Dein Abitur ist doch schon ein Jahr her. Fühlst du dich nicht manchmal eingeengt, eingeschränkt? Was hält dich noch hier? Die Welt wartet doch auf dich.“ Lange wusste ich nicht, was ich auf diese Fragen antworten sollte. Was sagt man, wenn man es eigentlich selbst gar nicht so richtig greifen kann, nicht in Worte fassen. Anfangs war ich unsicher, ob es richtig war. Hier am Westerländer Bahnhof zu stehen, während meine Freunde mit einem Rucksack auf dem Rücken durch Indien, Amerika oder Tansania stiefeln.

War es die Angst, etwas zu verpassen? Etwas, nicht gesehen zu haben? Nicht mitreden zu können? Jetzt bin ich mir sicher, dass es gut war. Sogar richtig gut. Die weite Welt kann ich auch noch etwas warten lassen. Das hier ist jetzt meine Welt. Hier fühle ich mich wohl. Hier geht es mir gut. Und wenn ich mal metaphorisch meinen Horizont erweitern möchte…den Weitblick schärfen…dann steige ich die 110 Stufen der Uwe-Düne empor. Unabhängig von Wetter und Jahreszeit ist dies einer meiner Lieblingsplätze. Ja, sowas wie mein Geheimtipp an alle, obwohl er eigentlich nicht geheim ist.

Auch mich überwältigt des Öfteren das Gefühl von Fernweh und Abenteuerlust. Was mich aufhält? Es ist die Natur, die Nordsee, es sind die Menschen, die mich umgeben. Aber auch mein Weg wird für eine Zeit von der Insel führen. Eine Dauerlösung? Wohl eher ein Zwischenstopp, denn der Inseleffekt ist wie ein Bumerang. Es zieht einen immer wieder zurück. Mein Ziel ist nun, mit offenen Augen und offenem Herzen durchs Leben zu gehen. Das „Wo“ ist hier eher Nebensache. Wichtig ist das „Wie“. Vielleicht brauche ich bei meinem nächsten Syltbesuch eine Kurkarte, um an den Strand zu kommen, vielleicht reicht ein freundliches „Moin“ oder vielleicht ist die Insel nach wie vor mein erster Wohnsitz. Inselkind bleibt Inselkind. Sylt ist Heimat. (M)ein Zuhause.

Auch wenn du aufgeregt auf große Fahrt aufbrichst oder dich einfach treiben lässt – Anker mal.
Alles, was du suchst, findest du am Meer.

Tags:
  • Inselliebe
  • Marie Kuhlmann

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Marie Kuhlmann

Ein herzliches Moin von meiner Seite. 1996 in Westerland geboren, habe ich bisher gut behütete und meist sonnige 20 Jahre auf dieser schönen Insel Sylt verbracht.
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