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FOTO- UND FILMAUSSTELLUNG
„100 FACES – 100 STORIES“

Halt! Grenzüberschreitung!! Ach, da war keine Grenze? Aber ich hatte da doch eine gesehen…?! Moment, ich schau nochmal genau nach - exakt hundert Mal.

Das Thema Grenzen scheint so beherrschend in der weltweiten Berichterstattung, so präsent in Europa, so heiß diskutiert in Deutschland. Doch trotz so viel medialer Aufmerksamkeit: Nicht jeder schaut von seinem Territorium über die (vermeintliche) Grenze zum anderen hinüber. Und dann wird die Grenze zur Mauer  – zwischen Ländern oder Kulturen ebenso wie zwischen Nachbarn oder Ernährungsformen. Aber sind Grenzen immer ausschließend? Gesellen gleich und gleich sich immer gern oder ziehen Gegensätze sich an? Was ist denn da wirklich, auf der anderen Seite? Zeit für den Blick über den Gartenzaun.

Grenzen (un)sichtbar machen

Vom 19. bis 30. November erleben Sie in Westerland 100 Grenzgänge. Treffen Sie beim Projekt 100 Faces – 100 Stories des Kulturzentrum Schachthof Bremen in der Stadtgalerie Alte Post auf Menschen unterschiedlicher Herkunft oder Religion, auf Erwerbslose und Erwerbstätige aus diversen Berufsfeldern, seien es Künstler oder Politiker. Sie treffen auf Menschen, die ein besonderes Interesse oder eine besondere Situation verbindet, festgehalten durch den Fotografen Frank Scheffka. Und all diese 100 Menschen erzählen ihre Grenzgeschichten – berührend, amüsant, erschütternd.

100 Stories - in Bild und Ton

Dass Sie an jedem der Öffnungstage alle 100 Geschichten erfahren können, liegt am Konzept des Projekts: Die Begegnungen werden ermöglicht durch das Format einer Foto- und Filmausstellung - alle Teilnehmer wurden während ihres Erzählens gefilmt und fotografiert. So entstanden wunderbare Portraits, authentisch und nah. Sie spiegeln Vielfalt wieder. Zeigen, wie wichtig Inklusion ist für eine lebendige, moderne Gesellschaft. Manche Angst vor dem Unbekannten wird durch das wirkliche Hinschauen ganz klein. Im besten Fall ermutigen die Berichte dazu, das Überwinden von Grenzen als wertvolle Möglichkeit der persönlichen und gesellschaftlichen Entwicklung zu sehen.

Ein Projekt, sechs Länder und die Grenzen einer Insel

Die Ausstellung selbst, initiiert durch die Sylter Kunstfreunde, ist wunderbarer Teil eines größeren Ganzen: In dem europäischen Kulturprojekt „Europe Grand Central“ beschäftigen sich sieben Organisationen in sechs Ländern mit dem Phänomen der Grenze: Länder, Zeiten, Köpfe - Grenzen sind überall und können auch glücklich machen. Äh? Nun, nehmen wir mal – gaaanz zufällig ausgewählt – Sylt: Durch die Abgrenzung zum Meer ist eine Insel ja überhaupt erst vorhanden. Aber wenn man nur auf der Insel hockt und sich weder ins Wasser noch aufs Wasser noch übers Wasser wagt – das wird eng. Horizontmäßig.

Über die Nordsee sind Sie ja schon gekommen, wenn Sie hier sind - dann ist der Schritt nicht mehr groß: Seien Sie neugierig auf die 100 Geschichten, die Sie auf Sylt innerhalb der Ausstellung erleben, und seien Sie neugierig auf alle Begegnungen in der freien Wildbahn – auf der Insel und daheim. Dann wird es ein bunter November.

Offene Türen für 100 Gesichter und Geschichten

Seien Sie dabei, wenn am 18. November um 19 Uhr die Ausstellung eröffnet wird oder nutzen Sie die Öffnungszeiten der Galerie Alte Post in der Westerländer Stephanstraße 4: montags bis freitags 14-18 Uhr und samstags 10-14 Uhr. Bis zum 30. November.

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