Nolde Stiftung Seebüll

Wenn so viel Farbe im Spiel ist, lohnt sich der Weg. Wobei - lang ist er gar nicht, Sie müssen nur kurz die Insel verlassen:

Auf einer Warft blüht expressionistische Inspiration.

Nolde Stiftung Seebüll

Auf dem Festland vor Sylt, acht Kilometer von der Nordseeküste entfernt, erhebt sich inmitten weiter Marschlandschaft die Warft Seebüll. Umgeben von einem prächtigen Blumengarten lebte und arbeitete hier von 1927 bis zu seinem Tod der Maler Emil Nolde (1867-1956), der zu den führenden Expressionisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts gehört. 1930 arbeitete Nolde die Sommermonate auf Sylt und vollendete dort unter anderem auch sein weltbekanntes Gemälde „Badestrand“. Ein Jahr nach Noldes Tod 1956 öffnete die vom Maler begründete Nolde Stiftung Seebüll erstmalig Haus und Garten für die Öffentlichkeit.

Jedes Jahr wird im historischen Noldehaus eine neue Ausstellung mit mehr als 150 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Graphiken und kunsthandwerkliche Arbeiten aus der umfangreichen Sammlung der Stiftung gezeigt. Den noch heute zu bewundernden Blumengarten umgibt ein 120 Hektar großes Stiftungsareal mit zwei historischen, reetgedeckten Höfen und Wanderwegen. Machen auch Sie sich auf den Weg zu einer Farbenfreude, die auch einen Regentag aufblühen lässt. Wenn Sie Noldes Bilderwelten auch direkt auf Sylt genießen wollen: An der Strandpromenade in Westerland lädt die Nolde-Lounge mit Reproduktionen seiner Werke zum Entspannen ein.