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CLUBHAUSBAU DES SURF CLUB SYLT – DIESER ENDSPURT IST MAL NICHT AUF DEM WASSER 

Einziehen zum Umziehen. Komischer Plan? Na pellen Sie sich mal bei windigen 10 Grad aus dem nassen Neoprenanzug.

Langersehnter Baubeginn

Jahrelang musste ein Bauwagen reichen – zum Umziehen, Abtrocknen, Equipment verstauen. Was bei Surfbrettern durchaus eine räumliche Herausforderung ist… Fünf Jahre haben sie dann gesammelt: Geld, Fürsprache, praktische Unterstützung. Haben ihren Traum nicht aufgegeben. Jetzt ist er fast fertig, hölzern ragt er über die Düne. Und ein Haufen Sylter Wassersportler kann den Mai kaum abwarten. Denn dann wird Eröffnung gefeiert: Das neue Clubhaus am Brandenburger Strand in Westerland wird eingeweiht. Neues Clubhaus ist gut… ein voriges gab’s ja gar nicht, der Bauwagen war die Umkleide, als Vereinsräume mussten die Wohnzimmer der Mitglieder herhalten.

Der Gedanke, dass jetzt bald ein Raum da ist, gleich am Wasser, für Begegnungen von alten Surfhasen und jungen Wellenhüpfern, mit warmen Duschen und ganz viel Stauraum für die Boards, das spült richtig Glücksgefühle an den Strand zu Füßen des hellen Holzhauses mit dem markanten Tonnendach. Markus Mager, Vorsitzender des Surf Clubs, bekommt das Strahlen gar nicht aus dem Gesicht, wenn er über das Projekt spricht. Schon beim ersten Spatenstich im vergangenen Oktober, der stilecht mit einem Surfbrett ausgeführt wurde, war helle Freude angesagt. Was so lange von so vielen mit solch Herzblut geplant wurde, wird endlich Wirklichkeit. Da fällt unbeteiligte Lässigkeit schwer. Und wäre ja auch völlig fehl am Platz.

Viele Spenden und ehrenamtliche Helfer

Und dann denkt mancher ja schnell, die Sylter, die haben’s ja, Insel der Reichen und so weiter. Hartnäckiger Irrglaube - einem Sportverein auf Sylt geht’s wie jedem anderen Sportverein im Land: Ohne finanzielle Unterstützung ist Ehrenamt schwer machbar. Und so geht ein riesiges Danke an alle Spender, mit deren Hilfe bisher rund 240.000 Euro zusammenkam – in Bargeld, Baumaterial und Arbeitskraft. Da haben viele surf- und syltverbundene Menschen aus der ganzen Republik und jede Menge insulare Institutionen und Unternehmen ganz kräftig und überzeugt vom Projekt mit angepackt. Damit die 160 aktiven Mitglieder ein Vereinsheim für ihren Verein haben. 

Dieser sieht sich selbst ja auch nicht als eingekapselte Surferclique – der SCS, so das Vereinskürzel, engagiert sich seit seiner Gründung 2008 für Jugendarbeit und insularen Umweltschutz. Dazu gehört neben theoretischer Aufklärung auch das ganz praktische Anpacken: Jahr für Jahr werden zum Beispiel beim vereinsorganisierten „Beach-Clean-Up“ die Sylter Strände von säckeweise Müll befreit.

90.000 Euro werden noch benötigt

Und warum berichten wir nicht erst im Mai zur Eröffnung von dem Projekt? Weil bis dahin noch 90.000 Euro fehlen, oder ganz konkret: Regale für 90 Boards, die Außentreppe, Bodenbeläge, Wandfarbe, Spinde, Sitzmöbel, Pantryküche, Getränkeautomat, irgendwann vielleicht sogar mal ein Beamer. Markus Magers gute Laune kann das aber nicht trüben: „Mobiliarmäßig sind wir da ganz tiefenentspannt. Wenn wir noch keine Stühle und Tische haben, starten wir erstmal mit unserem alten Dreiersofa.“ Nur um die Lagerung der Surfbretter macht er sich dann doch Gedanken: „Wenn wir dafür das Geld noch zusammenbekommen, das wäre der Hit“, lächelt er. Wir geben Ihnen diese Hoffnung mal weiter – vielleicht haben Sie die Möglichkeit zu helfen, sei es aus Sylter Verbundenheit oder eigener Surfgeschichte. Und  jeder einzelne Euro hilft weiter. Spenden ab 750 Euro landen namentlich auf einer Tafel am Clubhaus.  

Fotos vom Bau und weitere Informationen rund um den Surf Club Sylt e.V., das Clubhaus sowie das Spendenformular gibt’s auf www.surfclubsylt.de

"Wir bedanken uns herzlich bei allen Helfern und Sponsoren und hoffen auf weitere spenden zugunsten des Clubhauses."

BEACH CLEAN UP 

DER SURF CLUB SYLT RÄUMT AUF

Souvenirs der eher abschreckenden Art heimgesucht: Tonnenweise Plastikmüll schwimmt auf den Meeren - und landet irgendwann auch an den Sylter Stränden. Um diese vom Müll zu befreien und damit zugleich auch auf die Verschmutzung der Küsten aufmerksam zu machen, findet am 20. März das traditionelle Beach Clean Up statt, organisiert vom Surf Club Sylt in Zusammenarbeit mit der Naturschutzgemeinschaft Sylt. Für die Reinigung vor allem der abgelegeneren Strandabschnitte ist Sylt auf viele helfende Hände angewiesen. Falls also auch Sie auf diese Weise Inselverantwortung übernehmen und ein Zeichen setzen wollen, dann freuen wir uns, wenn Sie dabei sind. Treffpunkte sind um 11 Uhr jeweils an den folgenden Strandübergängen: Weststrandhalle List, Buhne16 und Sturmhaube in Kampen, Dikjen Deel Westerland, Campingplatz Rantum, Campingplatz Hörnum und Süderende Hörnum Odde. Mülltüten und Handschuhe werden vor Ort verteilt. Der Müll wird dann vor der Westerländer Promenade aufgetürmt, abgelichtet  und von den insularen Tourismus-Services entsorgt - während alle Helfer sich noch auf einen Belohnungscrêpe an der Promenade treffen.

Die Sylter Surfkultur

Sylt ist der Geburtsort der deutschen Surfkultur: Anfang der 1950er Jahre machten die Rettungsschwimmer hier auf ihren Rettungsbrettern erste Stehversuche. Das Surfvirus war hochansteckend und ist bis heute infektiös geblieben - so verwundert es nicht, dass so einige Weltklassesurfer auf Sylt ihre Heimat haben.

Dabei ist neben perfekter Körperbeherrschung und gutem Gespür auch Geduld gefragt: Mit dem Blick Richtung Horizont lauern neoprenbewehrte Wellenreiter auf perfekte Wellen. Und die kommen immer wieder – sollten Sie mit oder in der Nähe von Insulaner surfen, dann sind deren Moves schon gute Indizien. Und wenn Sie auf Sylt erste Stehversuche auf den Boards machen wollen: Hier haben Sie die besten Lehrer und großartige Bedingungen. Nicht umsonst hält sich die Behauptung: Wer auf Sylt surfen gelernt hat, der kann es überall.

Geschichte des Wellenreitens auf Sylt

Legenden & Pioniere der deutschen Surfkultur

  • Uwe Draht

    Uwe Drath surft im Sommer 1952 die erste Sylter Welle unmittelbar am Westerländer Hauptstrand und legt somit den Grundstein für das Wellenreiten auf der Insel und in Deutschland. Genutzt hat er hierfür das 4 Meter lange Rettungsbrett der DLRG. (Ⓒ Uwe Draht)

  • Uwe Behrens | Surf Club Sylt

    1964 nimmt Uwe Behrens die ersten richtigen Surfboards, die er gemeinsam mit Claus Tamblé in Biarritz bei Michelle Barland bestellte, entgegen. 1966 wird der erste Surf Club Sylt gegründet. (©Uwe Behrens)

  • Jack O'Neill auf Sylt

    1966 besucht Jack O’Neill die Insel und stattet die Sylter Surfer erstmalig mit Neoprenanzügen aus. Diese kannten sie bislang nur aus amerikanischen Magazinen. O’Neill war absolut begeistert von den Insulanern und Nordseewellen. (© O'Neill Archives)

  • Jürgen Hönscheid | Surfshop Sylt

    Windsurflegende, Waterman und Insulaner Jürgen Hönscheid gründet den ersten Surfshop auf Sylt in der Alten Post. Zudem treibt er den Skatesport ambitioniert voran. (© Jürgen Hönscheid)

  • Jürgen Hönscheid | Windsurf Worldcup

    Durch Wellenprofi Jürgen Hönscheid werden Veranstalter auf die Insel Sylt aufmerksam, sodass 1984 der Windsurf World Cup erstmalig in Westerland ausgetragen wird. (© Claudia Kleemann)

  • Inselkinder und das Meer

    Für die Sylter Jugend ist das Wellenreiten inzwischen zum festen Bestandteil des Insellebens geworden. Jede freie Minute wird in den Wellen der Nordsee verbracht. (© Dorothee Blaffert)

  • Sven Behrens | Longboard Festival

    Der erste Wellenreitwettbewerb Deutschlands, organisiert durch Sven Behrens, findet an der Buhne 16 statt. Das „Longboard Festival“ ist nach wie vor das einzige seiner Art in der gesamten Nation und wird jährlich im September am Kampener Strand ausgetragen. (© Philip Enno Schmitz)

  • Neugründung Surf Club Sylt

    Der Surf Club Sylt gründet sich neu und legt somit einen wichtigen Meilenstein für die Deutsche und insbesondere insulare Surfkultur. Im Fokus steht neben dem Wellenreiten die Förderung der Sylter Jugend. (© Niklas Boockhoff)

  • Traumwellen vor Sylt

    ,Ich kann mich kaum erinnern so was im beschaulichen Hörnum je gesurft zu haben. Solche Wellen, die Größe und dann noch so sauber? Unglaublich! Ein Tag deutsche Surfgeschichte!'' O-Ton Lars Kossowski. (© Karsten Kossowski)

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  • SCS Clubhaus-Bau beginnt

    Der Bau des ersten Surf Club Sylt Clubhauses kann nach jahrelangem Engagement und zahlreichen Spenden verschiedenster Institutionen, Privatpersonen und der Unterstützung der Gemeinden, endlich realisiert werden. Für die Sylter Surf-Jugend wird es somit endlich einen den langersehnten zentralen Anlaufpunkt geben. (© Surf Club Sylt)

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