MUTTER-KIND-KUREN

Ich bin dann mal weg und nehm die Kinder mit: Wo man als Mutter auf Sylt abtauchen und auftanken kann.

Vogelkojen

Ohne dass ein Schuss fiel, betrieben die Sylter zwei Jahrhunderte lang einen erfolgreichen Wildentenfang. Das System war gut ausgeklügelt:

Vogelkojen brachten Essen auf den Tisch und Geld in den Beutel.

Vogelkojen

Man nehme einige Lockenten, eine einladende Süßwasserteichlandschaft und ein Fangreusen-System – fertig ist die Vogelkoje. Durchziehende Wildentenschwärme nutzten die Teiche als Rastplatz und gingen den raffinierten Syltern in die Falle. Von 1767 bis Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten jährlich tausende von Enten auf die Teller der hungrigen Sylter - und in den Export: So viel Geflügel ließ sich gut tauschen oder zu Geld machen. Heute stehen die Anlagen unter Natur- und Denkmalschutz und können besichtigt werden.

Kampener Vogelkoje
Noch bis 1913 fing man in Kampen jährlich etwa 25.000 Enten, bevor die Koje 1935 unter Naturschutz gestellt wurde. Die Kampener Vogelkoje wurde als erste Entenfanganlage auf Sylt im Jahr 1767 erbaut. Teile davon wurden in den Jahren 1988/89 wieder originalgetreu Instand gesetzt. Den Besucher erwarten neben Ausstellungen zur Kulturgeschichte ein Naturlehrpfad durch den Erlenbruchwald und ein herrlicher Blick über das Wattenmeer. mehr...

Rantum Vogelkoje
Diese Vogelkoje wurde von 1880 bis 1927 genutzt. Heute zeugt lediglich der Süßwasserteich von der früheren Nutzung.

Eidum Vogelkoje
Die Eidum Vogelkoje, Teil des Naturschutzgebiets „Rantumbecken“, wurde 1874 angelegt. Sie war bis 1934 in Betrieb, heute steht sie unter Natur- und Denkmalschutz. Sie beherbergt ein Informations- und Schulungszentrum und wird vom Hegering Sylt betreut.

  • Hegering Sylt
    Tel.: 0171 / 21 67 88 7
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