PRIVATE OPEN SYLT

Exklusiv ohne elitär? Aber sicher. Nehmen Sie’s sportlich.

 

 

hünen.kulTour

Manche Kulturerlebnisse sind wahrhaft unterirdisch – und die Exponate sind alle uralt:

Für steinige Zeitreisen brauchen Sie auf Sylt nur zwei Räder oder Schusters Rappen.

HÜNEN.KULTOUR – ARCHÄOLOGISCHE AUSFLÜGE AUF SYLT

Friedhofstouren kennen Sie schon? Die hier nicht: Bei der hünen.kulTour sind Sie auf  5000 Jahre alten Spuren unterwegs über die Insel. Und da die besterhaltenen Zeugnisse der Stein- und Bronzezeit nunmal Gräber sind, wird es hier und da auch tiefgründig. Da müssen Sie schonmal den Kopf einziehen, um im Ganggrab bis in die Hauptkammer vorzudringen.

Dass auf Sylt über 500 Grabhügel vom Neolithikum über die Bronze- bis zur Wikingerzeit bekannt sind, kommt Ihnen reichlich viel vor? Nun, viele davon hat sich das Meer geholt, haben die Dünen verschüttet und auch der Mensch war beteiligt: Schatzsucher und Militärs zerstörten viele steinerne Zeugen der dichten Besiedelung der Insel, die um 3400 v. Chr. ihren Anfang nahm.

Wo überall auf der Insel die Grabhügel und Hünengräber gewesen sein mögen, ist heute nicht mehr exakt zu ermitteln. Aber um in die früheste Sylter Geschichte einzutauchen, brauchen Sie nur Entdeckergeist und ein Rad oder gutes Schuhwerk. Und den Routenplan der hünen.kulTour - die vom Sylter Heimatverein Söl‘ring Foriining herausgegebene Karte führt Sie in Form von drei spannenden Touren über die Insel: Kampen/Wenningstedt/Braderup, Keitum/Tinnum/Munkmarsch und Morsum/Archsum. An allen historischen Standorten der Touren sind Informationstafeln aufgestellt, die nicht nur die oftmals eigenwilligen Namen der Hügel, sondern auch deren Entstehung erläutern. Falls Sie also schonmal gerätselt haben, was Denghoog bedeutet, wie 18.000 Kilo schwere Steinblöcke innerhalb weniger Monate zu einem bis heute wasserdichten Raum verbaut wurden und wo auf Sylt eigentlich die unbekannteren Hünengräber zu entdecken sind: Diese Stein-, Bronze- und Wikingerzeitreise macht Geschichte dort lebendig, wo sie stattfand. Die Insel als Freilichtmuseum – blicken Sie doch einfach mal anders auf Sylt.

Denghoog

Die Steinzeit ist hier im wahrsten Wortsinne zu besichtigen, tonnenschwer: Der Denghoog ist eine wahrlich kolossale Ruhestätte.

Grabhügel und Hünengräber

Der „Verein zum Hügelausgraben“ war nicht so erfolgreich wie die Kollegen in Ägypten, hat aber die Grabhügelmenge deutlich geschrumpft: Die letzten steinernen Zeugen der frühen Inselgeschichte sind rar – aber da.