Sylter Seifenmanufaktur

Dufte Ideen: So finden sich Austern und Heckenrosen im Bad wieder.

Chronik

Vom Festland zur Insel, vom Heringsfang zur Waljagd - und wieder zurück. Durch Pest und Sturmfluten hindurch zieht sich die Spur eines unverwüstlichen Inselvolkes:

Hier sind die Highlights aus 10.000 Jahren Sylter Geschichte

Sylter Geschichte im Überblick

Jahr Ereignis
Ca. 8000 v. Chr. Sylt wird vom Festland abgetrennt und zu einer Insel.
449 n. Chr. Die Angeln und Sachsen sollen von Wenningstedt aus nach England übergesetzt und die Insel erobert haben.
1141 Der Name Sylt wird erstmals urkundlich erwähnt.
1350 Die Pest erreicht die Insel und fordert zahlreiche Tote.
Um 1425 Die Sylter widmen sich verstärkt dem Heringsfang.
1436 Eine schwere Sturmflut verschlingt das Sylter Hauptdorf Eidum. Die Überlebenden erbauen weiter östlich eine neue Siedlung, das spätere Westerland.
1640 Erstmals wird von einer Sylter Schule berichtet.
1642 Die ersten Sylter fahren zum Walfang aus.
1668 Der Hering wird das Wappentier der Insel
1742 Der erste Kaffee gelangt auf das Eiland.
1769 Eine Volkszählung wird durchgeführt: Die Insel hat demnach 2.814 Einwohner.
1792 Eine regelmäßige Postbeförderung wird amtlich bestellt.
Um 1800 Zum Schutz vor dem Meer werden die Dünen planmäßig bepflanzt.
1855 Gründung des Seebads Westerland.
1855 In Kampen schickt der erste Sylter Leuchtturm seine Lichtzeichen übers Meer.
1872 Bau der ersten Buhnen zum Küstenschutz.
1888 Zwischen Munkmarsch und Westerland wird die Inselbahn gebaut und später bis Hörnum und List erweitert.
1920 Volksabstimmung über die Staatszugehörigkeit: Die große Mehrheit der Sylter stimmt für Deutschland statt für Dänemark.
1925 Die ersten Flugzeuge steuern die Insel an.
1927 Der Hindenburgdamm schafft eine feste Verbindung zum Festland.
1939 Sylt wird Festungsgebiet und mit zahlreichen Bunkern und Geschützanlagen gepflastert.
1949 In Westerland wird Deutschlands nördlichste Spielbank eröffnet.
1950 Erstmals werden Fahrzeuge mit Zügen über den Damm befördert.
1954 FKK-Strand Westerland wird eingeweiht.
1969 Mit dem Westerländer Kurzentrum wird der größte Gebäudekomplex der Insel fertiggestellt.
1970 Die Inselbahn stellt ihren Dienst ein.
1970 Die Sylter Ostdörfer Archsum, Keitum, Morsum, Munkmarsch und Tinnum bilden die neue Großgemeinde Sylt-Ost.
1972 Die ersten Sandvorspülungen zum Schutz der Insel werden erprobt.
1976 Die größte Einkaufsstraße der Insel, die Westerländer Friedrichstraße, wird zur Fußgängerzone deklariert.
1985 Das Sylter Wattenmeer wird Teil des "Nationalparks Wattenmeer", dem höchsten Schutzstatus.
1993 In Rantum beginnt die "Sylt-Quelle" zu sprudeln.
1994 Einweihung des Freizeitbades "Sylter Welle".
1999 Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h fegt der Orkan "Anatol" über Sylt und hinterlässt schwere Schäden.
2004 Das Aquarium in Westerland öffnet seine Pforten.
2007 Zum Schutz der Insel wird die Stiftung Küstenschutz Sylt gegründet.
2009 Das Wattenmeer rund um Sylt wird von der Unseco zum Weltnaturerbe ernannt.
Neues aus unserem Blog