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Sylt mal ohne

Basenfasten an der Nordsee

„Oben ohne“ kennen wir schon, die Freikörperkultur wurde ja quasi hier erfunden. Aber hier geht es um einen ganz anderen Verzicht als auf den von Kleidung und Schuhen – ich rede von unserem liebsten Hobby – dem Essen.

Anfang Februar habe ich mich nun zum zweiten Mal dazu entschlossen, hier auf Sylt sieben Tage lang beim Basenfasten mitzumachen. Das Besondere an diesem Mal war, dass ich mittlerweile hier wohne und von zu Hause ins Hotel zu den anderen Teilnehmern gefahren bin. Aber um den „Cocktail“ am Samstag, unserem ersten Abend, kam auch ich nicht herum. Details möchte ich euch hier ersparen, nur soviel: Er hatte eine durchschlagende Wirkung, was auch gut war, denn so befreit konnte ich in die Basenfastenwoche starten.

Die Tage starteten um 8 Uhr mit einer Viertelstunde Frühgymnastik – warum man sich in seinem Urlaub den Wecker stellt, um pünktlich dabei zu sein, ist ein anderes Thema, jedenfalls bekamen wir morgens ein üppiges Buffet aus frischen Früchten, Nüssen und Samen, an dem wir uns bedienen durften.

Danach ging es mit unserer Fastenleitung los, um nach und nach die wunderschönen Flecken der Insel zu erwandern. Jeden Tag starteten wir nach dem Frühstück unsere drei bis dreieinhalb stündige Tour und haben so die Insel per pedes erkundet. Außer am Freitag, da haben wir uns mit Hilfe von Yoga, Pilates und Chi Gong der inneren Mitte zugewandt.

Mittags wartete nach den sportlichen Aktivitäten immer eine heiße Suppe auf uns, die oft schon während der Wanderung herbeigesehnt wurde. Das schöne beim Basenfasten ist ja, dass man drei Mahlzeiten am Tag aus basischen Lebensmitteln bekommt. Das kulinarische Highlight gab es dann abends in Form von Kartoffeln (mal waren es Rosmarinkartoffeln, mal Schwenkkartoffeln, mal mit Zwiebeln, mal mit Tomaten), gedünstetem Gemüse und Blattsalaten.

Einfaches Essen kann so unfassbar lecker sein!

Das ist eines der Fazits, die wir nach dieser Woche ziehen können. Es ging aber auch darum, alte Muster zu durchbrechen, sich mit sich selbst zu beschäftigen, seine Gedanken mit dem Wind und den Wellen kommen und gehen zu lassen, den Alltagsstress abzustreifen und neue Ziele zu formulieren, damit diese intensive Woche, die man mit sich, seinem Körper und seinem Geist erlebt hat, nicht gleich am Heimatbahnhof verpufft. Jeder kam mit unterschiedlichen Erwartungen aber wir alle gingen mit der gleichen Motivation – Etwas in unserem Leben zu ändern.

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Danica Jansen

Ich glaub, ich hab nen Vogel - Jetzt muss ich nur noch wissen, welcher das ist und dabei hilft mir der Svensson – die „Bibel“ der Ornithologen und ab jetzt mein ständiger Begleiter, denn ich bin sechs Monate lang Vogelwart in Keitum.
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