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Sylt ist nur ein Fussabdruck...

Sage von der Entstehung der Insel

Manchmal, das werdet Ihr bestätigen, ist die Phantasie doch viel schöner als die Wirklichkeit. Diese Feststellung könnte man auch auf die Entstehung der Insel Sylt übertragen. Nüchtern betrachtet, lesen sich die Tatsachen so: Sylt entstand vor etwa 125.000 Jahren am Ende einer Eiszeit. Im Laufe der folgenden Jahrtausende veränderte sich die Form der Insel stetig, bis sie Mitte des 17. Jahrhunderts nach schweren Sturmfluten ihre heutigen Konturen erhielt.

So weit zu den Fakten. Viel reizvoller ist jedoch die Version, die uns die Sylter Sagenwelt zur Entstehung der Insel schildert. Womöglich ist dies ja die wirklich wahre Geschichte – Ihr müsst halt nur daran glauben:

Vor langer Zeit fuhr über die sieben Weltmeere ein riesiges Schiff mit Namen „Manigfual“. Den Kapitän nannten die Matrosen nur Ual, den Alten. Das Schiff selbst war so groß, dass man das Heck nicht sehen konnte, wenn man vorne am Bug stand. Tagein, tagaus galoppierte Ual auf einem Pferd über die Planken, um seine Männer tüchtig anzuspornen. Die Masten des Riesenschiffs waren so hoch, dass sie bis in die Wolken ragten. Als junge Männer kletterten die Matrosen hinauf, als Greise stiegen sie wieder hinab. Damit sie bei ihrer harten Arbeit aber keinen Hunger und Durst leiden mussten, waren in den Masten große Körbe befestigt, in denen Wirtshäuser standen. Auch befand sich in einem dieser gewaltigen Mastkörbe eine Wiese, auf der eine Herde Ochsen weidete. Einmal stürzte ein Bulle hinunter und fiel genau in den Suppentopf. Da setzte sich der Schiffskoch in ein Ruderboot und versuchte, den Ochsen aus der Suppe zu hieven. Jedoch, er fand ihn nicht. Erst als die Matrosen die Suppe nach Jahren ausgelöffelt hatten, entdeckte man den Ochsen, der unter dem Rand des riesigen Kessels eingeklemmt war.

Nun trieben die Matrosen, wenn sie unbeaufsichtigt waren, allerlei Unfug und brachten das Schiff dadurch in manch missliche Lage. So kreuzte die „Manigfual“ einmal nahe Dänemark über die Nordsee, als sie durch die Unachtsamkeit der Besatzung auf eine Sandbank lief. Da wurde aller unnötiger Ballast abgeworfen, woraus die Inseln Amrum und Föhr entstanden. So konnte das Schiff flott gemacht werden, doch strandete es wenig später erneut auf einer Sandbank.
Diesmal half alles nichts – Ual musste sich aufmachen, um Hilfe vom Festland zu holen und stapfte mit großen Schritten durchs Meer. Als er in seiner Hast mit dem Fuß einmal besonders tief in den Meeresboden trat, blieb die linke Schuhsohle im Grund stecken – und bildete den Rumpf der Insel Sylt.

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Frank Deppe

Hallo – mein Name ist Frank Deppe und in meinen Beiträgen möchte ich dir Sylt in ganz unterschiedlichen Thematiken näher bringen.
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