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Osterglück auf Sylt

Ostern ist für die meisten Menschen zuallererst ein Frühlingsfest. Die Kinder laufen durch den Garten und suchen zwischen Schneeglöckchen und Krokussen die Ostereier. Ein Osterspaziergang bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein lässt uns in den allerersten Frühling eintauchen. Wenn Ostern nur das wäre, dann wäre es schon ein wunderschönes Fest. Hier auf Sylt kann man aber noch mehr erleben. Das Meer mit Wellen, Gischt und Brandung kommt in der Ostergeschichte nicht vor, aber es ist ein grandioser Ort, um dem Geheimnis von Ostern auf die Spur zu kommen.

Das Meer ist faszinierend wie das Leben und das Leben ist wie das Meer, unergründlich, gefährlich, überwältigend, manchmal trist und grau, aber immer wieder voller Licht und Farben und Wundern. Das Leben ist wie das Meer gefährlich und wer sich hineinwagt, der kann darin untergehen, den Boden unter den Füßen verlieren. Er kann aber auch die Erfahrung machen, dass das Wasser einen trägt, die Erfahrung eins zu sein mit allem, was ist, was war und was kommt. Im Meer verschwimmen die Grenzen zwischen Zeit und Raum. Das Meer ist immer ganz nah an der Ewigkeit.

Ostern feiern wir, dass das lebendige Leben unsere Heimat ist und dass alle himmlischen Mächte uns dort behüten und bewahren. Jesus war immer dort zu finden, wo das Leben lebendig und darum auch gefährlich, überwältigend, wunderbar und einmalig war. Die Menschen sagten, da könnt ihr sehen, was ihm das gebracht hat. Am Kreuz gestorben ist er, denn wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um.

Aber wo die Vorstellung der Menschen endet, hören Gottes Wege noch lange nicht auf. Die Ostergeschichte erzählt davon, dass Jesus aus dem Dunkel des Todes auftaucht, wie einer der sich tragen lässt von der Strömung erst hinaus ins Meer und dann wieder zurück ans rettende Ufer. Jesus taucht wieder auf, ist nicht tot zu kriegen.

St. Severin ist eine von vierzehn Kirchen, die im 12. Jahrhundert rund um Sylt gebaut wurden. Zwölf dieser Kirchen liegen auf dem Meeresgrund oder unter Dünen begraben. St. Severin hat alle Stürme und Fluten überstanden, überlebt, ist immer wieder auferstanden. Diese kleine Kirche am Meer ist ein guter Ort sich zu erinnern und zu fragen, was bleibt nach allen Stürmen des Lebens. Was ist für die Ewigkeit bestimmt und was wird einfach untergehen. Wer sich da klarer wird, ist wie ein Kapitän der auf hoher See navigieren kann und sogar andere mitnehmen kann auf große die Fahrt, die Leben heißt.

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Susanne Zingel

Seit 2005 wohne ich mit meiner Familie im Pastorat in Keitum.
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