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Sommer

Neulich am Meer

Sylter Sommermomente

Neulich am Meer, da hatte ich diesen Moment. Dieses berauschende, ganz eigene Gefühl, wenn man weiß, dass nun der Sommer da ist. Und natürlich spreche ich nicht von 40 Grad im Schatten und flackernder Hitze auf geteerten Straßen, sondern vom Sommer an der Nordsee. Dieser lässt schonmal auf sich warten, schleicht sich an, bleibt ne Weile, verschwindet wieder. Er macht ein paar Umwege, täuscht an, tastet sich vor und dann.. dann kommt er zurück. Er schickt ein paar Regentropfen, manch graue Wolke und einige Windböen herbei, damit man wärmenden Sonnenschein, luftig leichte Klamotten und den Geruch von Sonnencreme umso besser zu schätzen weiß.

Irgendwie ist er sich seiner Sache ganz schön sicher, unser nordischer Sommer. Und das kann er halt auch, denn wir lieben ihn dennoch - mit all seinen Tücken. Immer wieder verdreht er uns mit einem farbenfrohen Sonnenuntergang den Geist und das Herz. Wir können ihm nicht lange böse sein und erwarten ihn freudig, begrüßen ihn herzlich.

Während meine Freundinnen seufzend über 40 Grad in der U-Bahn klagen und ihre Erfrischung an der nächstgelegenen Eistheke suchen, sitze ich hier. Hier am Strand. Die Füße im hellen Sand, um die Nase weht ne frische salzige Brise. Ja zugegeben, ich musste mir meinen kuscheligen Inselkindpulli überziehen und lange halte ich es auch in kurzen Hosen nicht mehr aus. Doch wie es klischeehaft von allen Seiten klingt, gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Aber so richtig wissen wir halt nie, was ein Sommertag hier so mit sich bringt.

Haben wir Ostwind fehlen die Wellen und Allergiker werden überwältigt vom Ansturm der Pollen. Bei Westwind immer dabei ist eine dünne Jacke, ein Zopfgummi oder ein Becher Tee - am Tag noch ein erfrischend kühler Sommertee, zum Abend hin wohlig wärmend. Und dann sitzen wir auf der Promenade und lauschen der Musik am Meer. Der eine sitzt dafür in einem abgelegenen Strandkorb, schließt die Augen und nimmt das Meer, die Möwen und den Wind ganz bewusst war. Ein anderer genießt die Live-Musik mit Nordseeblick in der Musikmuschel der Westerländer Promenade. Unabhängig von der Temperatur, unabhängig von Wolken oder Sonnenschein… ist nicht das unser Sommer? Sand im Haar, unter den Füßen, in den Taschen und das Salz auf der Haut. Also lasst uns aufhören zu schauen, was die nächste Woche bringt. Lasst uns anstatt auf dem Handy nach dem Wetter zu schauen, morgens die Nase aus dem Fenster oder der Terrassentür halten.

Der Sommer verändert uns. Er verändert unseren Alltag, die Gesichtsausdrücke der Menschen, die uns auf den Straße entgegen kommen. Er entschleunigt und heizt dennoch ein. Man nimmt einen Gang raus und ist dennoch voller Tatendrang. Die Tage sind lang, das Lächeln breiter, die Wahrnehmung intensiver und Unternehmungen spontaner. Also hören wir auf Termine zu machen. Ja, wir machen einen Termin mit uns selbst und dann genießen wir ihn, den Sommer. Unseren Inselsommer.

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Marie Kuhlmann

Ein herzliches Moin von meiner Seite. 1996 in Westerland geboren, habe ich bisher gut behütete und meist sonnige 20 Jahre auf dieser schönen Insel Sylt verbracht.
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