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Inselliebe

Neue Wege

von der Unendlichkeit

Meine Reise nach Sylt ist fast vorbei, und doch fängt sie gerade erst an: der Sylt Shuttle setzt sich langsam in Bewegung, ein stetiges Schaukeln wird mich auf den letzten Kilometern begleiten. Vorbei gleitet das Festland, Windkraftanlagen in der Ferne drehen sich, neben mir rauschen Häuser vorbei, wartende Autos an geschlossenen Bahnübergangen sind für einen Wimpernschlag zu sehen. Die Landschaft ändert sich, zuvor waren noch Felder zu meiner Linken und zu meiner Rechten – doch jetzt ist plötzlich eine gefühlte Unendlichkeit zu vernehmen. Egal wo ich hinschaue, ob links oder rechts – ich kann fast bis zum Horizont schauen, hinweg über die gerade auflaufende Flut der Nordsee mit ihren kleinen Wellenbergen.

Ich genieße die Fahrt, die Ausblicke, die Luft und vor allem das Gefühl, gleich woanders zu sein. Woanders, anders – anders als das Festland, woanders als das Festland.

Schaukelnd erreiche ich halb in Gedanken versunken, halb aus dem Fenster schauend die Insel, die eigentlich keine Insel (mehr) ist. Vorfreude steigt in mir auf, die gefühlte Unendlichkeit um mich herum hat sich in eine reelle Nähe verwandelt, doch stets mit dem Wissen, jederzeit zur gefühlten Unendlichkeit zurückzukehren. Der Weg zur Unendlichkeit ist nicht weit, nein, mancherorts nur wenige Schritte, wenige Meter entfernt. Geprägt von Dünen, von Sand, vom Landverlust durch die Nordsee, die die Insel stetig verändert – Sylt hat sein eigenes Gesicht. Doch so schnell man es sich einmal gemerkt hat, so schnell hat es sich auch schon wieder verändert. Wind und Wellen nagen am Land, am Strand, am Sand. Tag für Tag wird sie älter, Tag für Tag verändert sie ihr Gesicht.

Das, was bleibt, macht Sylt aus – Meer. Leidenschaft. Leben. Das Meer, die Leidenschaft, das Leben – ich hätte nie gedacht, dass mich der erste Eindruck so fesseln wird. Woanders, anders – anders als das Festland, woanders als das Festland. Das ist Sylt, die Insel, die eigentlich keine Insel ist. Und die mich bei meiner ersten Reise gleich in ihren Bann gezogen hat. Irgendwann werde ich wiederkommen – und mir anschauen, wie sich ihr Gesicht erneut verändert hat, versprochen.

Für mehr Eindrücke besucht gerne meinen Blog www.travelpicture24.de

Tags:
  • Inselliebe
  • Alexander Ricke

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Alexander Ricke

Gast-Autor, Rettungsassistent, Feuerwehrmann und Blogger Alexander Ricke berichtet von den Impressionen seines ersten Sylt-Besuches.
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q Gästestimme lesen:
Auch ich liebe die Insel sehr und betrachte jährlich ihre natürliche sowie auch die von Menschenhandel geschaffene Veränderung. Traurig macht mich das dem Insulaner kein Lebensraum bleibt. Ich habe leider auch noch keine Lösung dafür gefunden denke aber wir sollten alle überdenken wie wir dem bauwahn etc. entgegenwirken können.
Cary
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