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Entscheidungsmuffel

Die Qual der Wahl

Nach links oder rechts? Heute oder morgen? Hoch oder runter? Rückwärts oder seitwärts? Fenster auf oder zu? Latte Macchiato oder Cappuccino? Vegan oder vegetarisch? Bitte entscheiden Sie sich.

Es wird erwartet und gefordert, vom Chef, von der Bedienung im Lieblings-Café, unserem Gegenüber, dem Partner, der Gesellschaft und zu guter Letzt vom eigenen Ich. Die Momente in denen wir die Kiste einfach mal ausschalten, mal nix, aber auch wirklich rein gar nichts denken verflüchtigen sich zunehmend. Man muss sich regelrecht dazu zwingen schlichtweg „zu sein“. Facebook und Co. haben jetzt Sendepause, doch die Gedanken arbeiten weiter. Wieso auch nicht? Die Welt dreht sich schließlich auch weiter. Eine plausible Gleichung, die nett klingt, aber eigentlich total Banane ist. Wie soll man sich bei den ganzen Möglichkeiten und Optionen auch entscheiden, ganz entspannt zur Ruhe kommen?

Das Leben scheint wie ein vielseitiges Frühstücksbüffet. Es gibt Brötchen mit und ohne Körner, mit hellem oder dunklem Teig. Mittendrin befinden sich eine Laugenbrezel und zwei Scheiben Sylter Friesenbrot. Bitte entscheiden sie sich. Krabbensalat oder Käse? Erstmal Lachs. Blaubeermuffin oder doch lieber Schoko? Schwierig. Ich gieße mir noch einen Schluck Orangensaft aus der Karaffe ein. Vollkornbrötchen. War doch gar nicht so schwer. Was passiert grad bei Facebook? Mist, kein Internet. „Haben Sie W-LAN?“, die Bedienung schüttelt mit dem Kopf. Dann bleibt die Kiste also (unfreiwillig) aus. Wieder eine Entscheidung weniger. Die hätte ich eigentlich auch treffen können. „Ich bin doch Entscheidungsprofi“, denke ich mir und nehme noch einen Schluck vom schwarzen Kaffee, lehne mich zurück und schaue aus dem Fenster Richtung Dünen.

„Soll ich noch nen Pancake bestellen?“, fragt meine Freundin in die Runde. Gemeinschaftliche Unsicherheit überflutet kurz mal den Tisch im Rantumer Coast. Bitte entscheiden Sie sich. Na klar! Geht doch. Wir brauchen noch mehr Käse. Oder? Unbedingt. Die Bedienung bringt uns noch etwas Käse und Krabbensalat. Köstlich. Kaum zu glauben, dass ich eigentlich gar nicht frühstücken wollte.

Tags:
  • Genuss
  • Julz von Sylt

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Julz von Sylt

Ich nenne viele Plätze dieser Welt mein Zuhause, doch wenn ich auf meinem Surfboard sitze und dem schier unendlich wirkenden Horizont entgegenschaue, wird mir jedes Mal bewusst hier gehöre ich hin.
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